Festival of Wishes 2018 - Part 1

Das Forum für die PPVs der WFW

Moderator: IDK Ryu Bateson

Erstes positives Feedback
Erstes positives Feedback
Benutzeravatar
Registriert: Mi 30. Mai 2018, 14:12
Beiträge: 327

Festival of Wishes 2018 - Part 1

#1

Beitragvon IDK Ryu Bateson » Mi 12. Dez 2018, 23:56

Es ist soweit! Lange war die Wartezeit und doch ist sie endlich wieder da… die beste Zeit des Jahres. Nein, nicht der Advent, der ist nur ein Bonus. Die beste Zeit des Jahres ist natürlich WFW Zeit. Und zu dieser begrüßt uns nun Lilian Garcia im Ring, wovon wir aber nur bedingt viel mitbekommen, da die Kameras viel lieber direkt zu den beiden Herren am Kommentatorenpult schalten.


Matt Striker & Dean Malenko:
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt und hinter Tor Nummer 12 versteckt sich so eine Art volles Weihnachten zur halben Adventszeit. Mit anderen Worten, werte Schülerinnen und Schüler: es ist endlich Zeit für das WFW Festival of Wishes! Und ich bin euer Lehrer, Matt Striker, und werde euch einmal mehr mit dem Kollegen Dean durch die Show führen!
If you start singing “jingle bells” I will punch you.
Nein, das überlasse ich dann doch lieber Jillian, für den Fall, dass sie beabsichtigt, uns heute ein Ständchen zu halten.
Don’t say that out loud, fool, she might hear you and really do it.
Du bist so ein mürrischer Grießgram.
I simply like my ears staying intact and working, that’s all.
Gute Ohren braucht man dabei nicht mal, um zu hören, wie toll die Atmosphäre hier ist! Und das natürlich mit Recht, die Card verspricht doch ne ganze Menge! Und das Beste daran: die Fans bekommen, was sie wollten, haben sie doch wortwörtlich die Wahl gehabt, was genau sie bei jedem Match sehen wollen!
Yes, this is the night we wished for coming – the night when the Undisputed Championship returns to where it belongs and makes the Tag Team Championship come along.
So weit sind wir aber noch lange nicht, Kollege Dean, falls es überhaupt so weit kommt, schließlich würde das einen Sieg des Shogunate of Doomination in den Wargames in unserem heutigen Main Event voraussetzen!
It is the obvious outcome. A team of four comrades of the highest caliber against a group of four individuals who would rather fight amongst each other. It takes a lot of fantasy to come up with a different outcome than the one I favor seeing anyway, wouldn’t you agree, teacher?
Sei vorsichtig damit, welche Geister du heraufbeschwörst, Kollege Dean, denn fantasievoll zu sein gehört naturgemäß zum Anspruch unserer Promotion, die ja nicht ganz zufällig den Begriff „Fantasy“ sogar im Namen trägt! Fantastisch wird sicherlich auch das erste Match des heutigen Abends, in welchem sich zwei blonde Kanadierinnen gegenüberstehen, die endlich final klären wollen, wer von beiden die Bessere ist…



Tournament of Honor – Female Singles Tourney
Taya Valkyrie vs. Taylor Wilde



Watchtower of the Valkyrie


Man könnte nun auch einfach “O Canada” einspielen, denn der kommende Kampf wird kanadisch. Kanadisch und blond. Und sicherlich hart umkämpft, denn dieses Match ist für beide Frauen ein elementar wichtiger Schritt auf der Karriereleiter nach oben. Jedoch kann dieser nur von einer von beiden beschritten werden und so schreitet nun zunächst Taya mit demonstrativem Selbstvertrauen zum Ring. Aber das überrascht nicht, ist sie doch immer selbstbewusst und die Möglichkeit des Scheiterns ist für La Wea Loca wohl gar nicht gedanklich existent. Der Finaleinzug ist als Schritt, Stephanie McMahon zu beeindrucken und Teil von Glorious Bliss zu werden, fest eingeplant. Wie der komplette Turniersieg vermutlich auch. Ihrem einem Rockstar gleichenden Auftritt kann man aber auch etwas anderes Entnehmen: dass die Fallhöhe immens ist. Denn die Karriereleiter will ihr ihre Gegnerin nicht nur wegreißen, weil sie selbst hinauf möchte…

C
Live to Win
Taylor Wilde

…vielmehr gilt es für Taylor Wilde auch sich für einige hinterlistige Momente zu rächen. Zwar hat die perfekte Blaupause ihrerseits auch nicht stets mit fairen Mitteln agiert, aber Summa Summarum liegt Taya bei den Gemeinheiten vorn. Doch Hilfe von außen wird es heute nicht geben, verkündet Lilian Garcia uns doch gerade, dass jegliche Annäherung von wem-auch-immer strengstens untersagt ist. Welche Stipulation das Match auch haben mag, es wird einzig und allein zwischen diesen beiden ausgefochten. Wobei ein Fechtkampf keine Wahloption war. Dafür gab es andere und das Resultat sehen wir jetzt:

Falls Count Anywhere Match 33%
Iron Woman Match 1%
Last Woman Standing Match 25%
Stretcher Match 1%
Ultimate Victory Match 40%

…es kommt also zum Ultimate Victory Match!
Ein Match, das von Taylors Kollegen Haru Kanemura von Celestial Camus ersonnen wurde.
Was jetzt nach Vorteil klingt, aber keiner ist.
Denn Haru hat besagtes Match gegen Shelton Benjamin verloren.
Was keine Schande ist, wie Sheltons folgender Karriereweg beweist.
Aber es war der Anfang vom Ende für Harus Auftauchen im WFW Ring, obwohl er offiziell noch immer Teil von Celestial Camus ist. Ganz aus der Welt ist er nicht. Aber wenn sein Schicksal ein Preview ist, für das von Taylor, dann könnte uns die nächste Pause auf unbestimmte Zeit bevorstehen. Gab es ja schon, nachdem Taylor Wilde gegen Christina von Eerie dazu gebracht wurde „I Quit“ zu sagen. Aber dann wiederum ist es natürlich Kaffeesatzleserei aus Harus Karriereknick etwas für Taylor abzuleiten, nur weil sie derselben Sportabteilung angehören. Shiro Homura würde es jedenfalls sicherlich grob unwissenschaftlich nennen. Halten wir uns also stattdessen an die Fakten: das Wahlergebnis steht, mit Ekaterina Akenova haben wir eine Ringrichterin am Start und die gibt nun das Signal zum Gongschlag. Mit anderen Worten: das Match ist eröffnet.

Und wie die beiden kanadischen Blondinen beginnen sich anzunähern und erste Griffe anzudeuten, erinnern wir uns kurz, was „Ultimate Victory“ bedeutet: man muss die Gegnerin jeweils einmal pinnen und einmal zur Aufgabe zwingen. Erst wenn man beides vollbringt, hat man gewonnen. Doch erst einmal stellt sich die Frage, wer die erste nennenswerte Aktion durchbringt. Denn im ersten Moment gleicht das Match eher einer Einlage, welche Joey Styles (nicht verwandt oder verschwägert mit AJ Styles) zu früheren ECW Zeiten ein „Catfight~!“ abgerungen hätte ohne dass Aurora MacMeow bzw. eine ihrer Vorfahren beteiligt gewesen wären. Sprich: beide hängen aufeinander und ringen auf… wenig grazile Weise.
Zumindest bis Taya einen Forearm Shot am Boden durchbringt und Taylor das Licht ausbläst.
Eins.
Zwei.
Nein!
Okay, das Licht ist glücklicherweise noch an, wäre ja sonst auch tragisch.
Dennoch war das ein Treffer mit Wirkung, Taylor ist angeknockt.
War vielleicht doch keine gute Idee mit der größeren, schwereren und stärkeren Taya einen solch wüsten Auftakt zu versuchen. Aber da musste wohl angespannte Emotion raus, sehr zum Nachteil Taylors und zum Vorteil Tayas, die sich in ihrer nun dominanten Rolle sichtlich wohlfühlt und mit ein paar Stomps blaue Flecke auf Taylor Wildes Rücken herzustellen sucht. Der besonderen Herstellung derselben per Double Foot Stomp weicht Taylor jedoch per Seitwärtsrolle aus und kontert rasch per Schoolgirl:
Eins!
Zw… ne.
Einst bei TNA, heute bekannt als Impact Wrestling, nannte man Taylor Wilde die Upset Queen – diesem alten Spitznamen hat sie hier keine Ehre gemacht. Der Versuch war da, aber Taya ist viel zu kraftvoll, um hier so simpel unten gehalten zu werden. Aber zumindest hat Taylor nun die Chance Tayas Stomps zu entweichen und macht das auch, indem sie aus dem Ring rollt. Jedoch bekommt Miss Lucha Royalty das mit und erklimmt umgehend die Ringecke, um per Diving Crossbody auf Taylor hinabzufliegen!

Die Fans feiern diese Flugeinlage umgehend, aber so wirklich nach feiern lassen ist Taya nicht zumute – Taylor war als Landeplatz nur bedingt robust und so hat diese Flugeinlage auch von der Walküre Tribut gefordert. Was aber nicht in eine Tributbeschwörung umgewandelt werden kann, sind wir hier doch nicht bei einem gewissen Trading Card Game, das einst im WFW Office sehr beliebt war, als Viscera noch unter uns weilte, Lady Serra die Managerin von Christian Cage war und The Rock sich noch mit obskuren Kultobjekten befasste. Lange ist es her, viele werden sich kaum noch daran erinnern.
Taya erinnert sich derweil daran, dass sie gar nicht angezählt wird, denn die Regel heißt ja „Pin und Submission“. Count Out ist nicht vorgesehen. Und obgleich das nicht bedeutet, dass auch Hardcore Regeln gelten, so bedeutet es doch, dass sie sich Zeit nehmen kann, um Taylor gegen den Ringpfosten krachen zu lassen.
Autsch.
Das ist schon beim Hinsehen schmerzvoll.
Wie auch der nachfolgende Big Boot.
Also BIG Boot.
Weil Tayas Boots ohnehin schon big sind.
Soll heißen: Taylor ist in der Horizontalen und hält sich den Kopf, der nun endgültig brummt.
Was auch immer ihre Matchtaktik war, sie ist nicht aufgegangen.
Erst der Forearm zu Beginn und nun diese Aktionen – Taya landet Volltreffer, während Taylor… bisher praktisch nichts von Bedeutung gelungen ist. Aber im Wrestling kann sich das ja rasch ändern und genau das passiert nun auch: Taya denkt, dass die Ringtreppe ein Lustmolch ist und intensiven, physikalischen Kontakt mit Taylor will. Ergo whippt sie Taylor dorthin. Doch ein Reversal zur rechten Zeit sorgt für einen ungewollten Rollentausch: Der körperliche Kontakt mit der Ringecke ist nun Taya vergönnt. Krawumm. Und damit ist die Ringtreppe nicht mehr an einem Stück und auch nicht mehr am selben Platz.
Und schon haben sich die Kanadierinnen in Punkto körperlichen Schmerzes einander angenähert.
Wie sich Taylor auch Ringrichterin Ekaterina annähert.
Was jedoch herzlich wenig mit einer intimen Absicht verbunden ist, wie sie von diversen Trios im Fall des Wahlsieges versprochen wurde. Vielmehr kehrt Taylor einfach in den Ring zurück, um Taya attackieren zu können, sobald diese ihrerseits die Rückkehr in den Squared Circle plant. Der Clou: Selbst wenn Taya merkt, was Sache ist, kann sie gegen Taylors bessere Position nichts machen, früher oder später muss sie ja in den Ring zurück. Ansonsten würde das Match arg an Spannung verlieren. Und sie selbst an Ansehen. Und zumindest Letzteres dürfte kaum in ihrem Interesse sein, nachdem sie sich ihren Ruf bei WFW mühevoll über Monate aufgebaut hat. Und gefühlt gehört Taya auch zu denjenigen, die wollen, dass ihr Match eine Chance hat, der Showstealer zu sein.

Und so kommt es dann auch: als Taya sich erhebt und merkt, dass Taylor im Ring ist und sie auffordert in selbigen hineinzukommen… da fackelt die angehende Frau Hennigan nicht lange und ist rasch wieder im Ring. Und bekommt nun selbst Stomps ab, welche sie aber förmlich no-sellt und per Dickkopf voran den Kampf wieder in bessere Bahnen lenken möchte. Doch einen Job bei der Bahn kann sie vergessen, denn die Bahn wird für sie nicht besser, vielmehr springt Taylor genau zur rechten Zeit einen Leg Lariat und fegt so die einstige Schülerin von Lance Storm auf die Matte. Der nachfolgende Versuch des Covers führt aber erneut nur zu einem Count, der nicht mal ein Near Fall ist, von einem Teilsieg ist Tayor noch ein gutes Stück entfernt, von einem ultimativen Sieg erst recht. Das soll sich nun per Sleeper Hold, bzw. Perfect Dreams ändern, aber ehe die Leihaktion ihres TPB Kollegen Dolph Ziggler auch nur die geringste Chance auf Erfolg hat, da powert sich Taya schon wieder hoch und versucht ihre Landsfrau per Belly to Back Suplex über sich zu werfen.
Aber die macht einen Flip (nicht Gordon), landet hinter ihr und setzt sogleich zur Perfect Bridge an!
Doch statt ihrem zumeist höchst effektiven German Suplex gibt es einen höchst effektiven Ellbogen.
Was nicht bedeutet, dass Taylor einen German Suplex into Elbow erfunden hätte.
Nein, es bedeutet, dass Taya nach hinten austeilt und trifft.
Wieder gegen die Rübe.
Und dann wirbelt Taya herum und setzt an zum Northern Lights Suplex… durchgezogen!
Flip noch immer nicht Gordon in den Stand und Double Stomp!
Soll heißen: Berserker Boots!
Cover hinterher… und wir haben… nein, nicht den ersten Teilerfolg.
Aber zumindest den ersten Nearfall.
Was Taya nicht genug ist und zu einer kurzen Kreischattacke gegen Ekaterina verleitet.
Die prompt per Ohrfeige antwortet.
Ein Raunen geht durchs Publikum und urplötzlich ist Taya nicht mehr bei der Sache.
Sondern liefert sich ein Anfunkel-Duell mit der Ringrichterin.
Ganz, ganz schlechte Idee.
Nächster Ansatz zur Perfect Bridge von Taylor!
Und durchgezogen!
Eins! Zwei ! Dr… Arm an den Seilen!
Da war Taya zunächst geistesabwesend und dann sehr geistesgegenwärtig!
Sehr zur Frustration von Taylor Wilde, welche die Hände über dem Kopf zusammenschlägt und sich ein enttäuschtes Schütteln des Hauptes nicht verkneifen kann. Was sie allerdings kann, ist nachsetzen: erst ein Armdrag, dann ein Armbar. Wenn schon kein Teilerfolg, dann muss das Ziel sein, zumindest die Matchkontrolle zu erlangen. Dumm nur, dass ein simpler Armbardazu nicht taugt. Nicht gegen Taya, die sich auf die Beine pusht und dann einen Tritt in Taylors Magengegend landet, der deftig genug ist, dass sich Wildes Prioritäten vom Umklammern des Arms Tayas verschieben, hin zur Umklammerung der getroffenen Region.
Was Taya sogleich ausnutzt:
Powerbomb!
Eins!
Zwei!
Nein!
Für einen Moment scheint es, als ob Taya ihren Disput mit Ekaterina erneuern will. Dann besinnt sie sich jedoch eines Besseren und verfrachtet stattdessen lieber Tayor in eine Ringecke und presst ihr einen Stiefel an die Kehle. Count Out gibt es nicht, DQ schon und so geht dies 4 Sekunden lang, dann ist Schluss. Vielmehr geht Taya nun auf Distanz, sackt Taylor doch in der Ringecke zusammen. Klar, was nun folgen soll: ein Spurt und dann der Valkyrie Crash… aber Taylor weicht aus und die Walküre crasht in die Ringecke!
Aus selbiger humpelt sie nun hinaus… hinein in einen Codebreaker!
Eins!
Zwei!
Dr… Kick Out!
Irgendwo Backstage erklärt Chris Jericho gerade, warum er die Aktion effektvoller ausführen kann als Taylor und wird dafür sicherlich klug klingende Argumente finden. Aber selbst, wenn sie zutreffen, nutzen sie Taylor nun nichts, denn die Offensive ist verpufft. Zumindest hinsichtlich des 3 Counts (Musik?), aber das heißt nicht, dass sie keinen Effekt hatte, denn Taya sieht nun ähnlich neben der Spur aus wie Taylor zuvor bei Tayas Kopftreffern. Weswegen das weibliche Drittel von TPB auch volles Risiko geht: hoch auf die Ringecke und dann… Missile Dropkick… daneben!
Taya weicht aus, Taylor landet unsanft und… wird gepackt!
Valkyrie Driver!
Eins!
Zwei!
Drei!
Das ist der Pinfall, die erste Hürde hat Taya erfolgreich genommen! Zum ultimativen Sieg fehlt jetzt nur noch die Submission… und die soll sogleich folgen: noch ehe sich Taylor vom Valkyrie Driver erholen konnte gibt es den Ansatz zum Sharpshooter… und nicht nur den Ansatz! Ist jetzt weder ganz überraschend, dass sich Taylor in ihrem akuten Zustand nicht wehren kann, noch ist es ganz fair, dass es nach dem ersten Fall keinen ordentlichen Restart des Matches gibt. Dann wiederum hat Ekaterina kein Problem mit diesem Umstand, also wird es wohl zumindest regeltechnisch legal sein, wenn schon sportsgeistig problematisch.

Aber das interessiert nun nur sekundär. Wichtiger ist die Frage, ob Taylor nun abklopfen muss und Taya den ultimativen Sieg einfahren kann. Zumindest machen die Schmerzen Taylor wieder ordentlich wach, obgleich dies ein in etwa so erfreuliches Erwachen ist, wie das Klingeln des Weckers nach 3 Stunden schlechtem Schlaf. Vielleicht sogar noch weniger, je nachdem für was man sich den Wecker gesetzt hat. Aber dann wiederum scheint dies ein echter Weckruf gewesen zu sein, denn ein Abklopfen gibt es nicht von Taylor Wilde. Ganz im Gegenteil:
Sie kämpft sich Schritt für Schritt (kann man das noch schreiben ohne dabei an einen ehemaligen Boygroup Sänger zu denken, der aus der Werbung gar nicht mehr verschwinden will?) voran in Richtung Seile, dabei steht sie gar nicht und es müsste Stück für Stück heißen, aber dann wäre es nicht möglich gewesen, den Klammertext einzustreuen. Die Fans streuen derweil ein paar Anfeuerungsrufe ein und unterstützten so den Fortschritt in Taylors Bestrebungen die Seile zu erreichen – mit Erfolg!
Taylor greift rein, Ekaterina schnuckt ein Bein in die Höh zur Anzähl-Pose und Taya bleiben 4 Sekunden, um zu lösen und die nächste Konfrontation mit der Ringrichterin zu vermeiden. Was sie hingegen nicht vermeidet, ist, nach Auflösung des Griffs direkt für die nächste Anzähl-Pose Ekaterinas zu sorgen, nämlich indem sie Taylor in den Seilen würgt. Wonach sie Anlauf nimmt und dieses Mal ihren Valkyrie Crash gegen die in den Seilen hängende Taylor Wilde erfolgreich durchzieht. Wonach sie Taylor zu Boden rollt und den Stiefel auf deren Brust setzt und selbst drei Mal in die Hände klatscht, wie um zu zeigen, dass sie hier erneut ein Cover hätte erzielen können. Dumm nur, dass die Matchregel kein Iron Woman Match ist, so ist das hier statt dem 2:0 praktisch pure Arroganz und die rächt sich im Wrestling ja gerne mal.
Aber im Moment ist von Seiten Taylors nicht an Rache zu denken, dafür ist sie zu fertig.
Weswegen Taya sich Zeit lässt, um eine weitere Aktion vorzubereiten: Valhalla.
Die Intention ist klar, Taylors Körper soll nun so lädiert werden, dass der nächste Sharpshooter das unweigerliche Ende ist. Doch nicht nur der Weg zur Hölle ist sprichwörtlich mit guten Absichten verbunden. Auch der Weg zum Konter: statt einem coolen Move hätte Taya besser weiter dreckig-harte Aktionen gezeigt. Denn statt Valhalla heißt es plötzlich Konter per Inside Cradle! Eins! Zwei! Drei! Taylor Wilde kann es also doch noch, das mit dem urplötzlich aus dem Nichts einen Pin zu erzielen! Und urplötzlich ist Tayas Vorteil dahin, nun haben beide ihren Pinfall und benötigen „nur noch“ die Submission!

Eine lange Zeit der Freude darüber ist Taylor jedoch nicht vergönnt, da Taya sie per Clothesline niederstreckt, kaum dass der Pinfall vollzogen ist und beide den Stand wiedergefunden haben. Wonach Taya dazu übergeht eine Serie an Stomps zu zeigen, von denen jeder einzelne von Wut erfüllt ist. Wut auf sich selbst für den Mangel an Zielstrebigkeit oder doch Wut aus verletztem Stolz, weil sie sich gegen Taylor nie in Gefahr sah? So oder so bringt Taya hierdurch die Fans dazu sich endgültig auf Taylors Seite zu schlagen, als ob sie nicht ohnehin schon höher in ihrer Gunst stehen würde. Was die selbsternannte Lucha Royalty allerdings nur noch mehr anstachelt auf Taylor einzutreten, die sich zum Selbstschutz aus dem Ring rollt. Das ist zwar schon einmal nicht wirklich gutgegangen in diesem Match, aber es ist dennoch die bessere Option als einfach liegenzubleiben. Anders als zuvor nimmt Taya jedoch auf konventionelle Weise die Verfolgung auf anstatt einen Dive zu versuchen. Was ihr ermöglicht, zeitnah einen Tritt in Taylors Rippengegend zu vollziehen, sie am Arm zu packen, hoch zu ziehen und dieses Mal erfolgreich gen Ringtreppe zu whippen. Nicht dieselbe übrigens, sondern eine andere, die jetzt aber ebenso auseinanderkracht.
Womit Tayas Wut für den Moment besänftigt ist, feiert sie sich doch kurz selbst, ehe sie Taylor hoch hievt, um sie noch mal auf den nun freiliegenden, unteren Teil der Ringtreppe zu slammen. Des Schadens ist damit genug angerichtet, soll es doch nun in der Folge zurück in den Ring gehen. Doch hier beginnen Tayas Probleme, denn urplötzlich wird Taylor sehr griffig, soll heißen: sie beginnt sich an Taya so festzuklammern, dass diese zwar noch auf Wildes Rücken einprügeln kann, aber keine echte Hebelwirkung hinkriegt. Und da Taylors Rücken nun eh übel schmerzt, machen Tayas Schläge keinen großen Unterschied mehr. Und wie Taya so etwas ratlos scheint, verlagert Taylor ihren Klammergriff, kommt hinter Taya hoch und… stößt sie gegen den Ringpfosten! Und dann German Suplex auf die Matten hinterher!
Das sah fies aus und niemand wird verwundern, dass Taya nun angeknockt ist und sich den Nacken hält… perfekte Voraussetzungen für Taylor Wilde sie in den Ring zurückzurollen und selbst auf die Ringecke zu klettern. Das Mitglied von Celestial Sports wartet, bis Tayasich erhebt… und dieses Mal sitzt der Missile Dropkick! Taya überschlägt sich förmlich und bleibt irgendwie in kniender Position sitzen… was Taylor nutzt, um zeitnah per Swinging Neckbreaker nachzusetzen, was Tayas Nackenschmerzen nicht nur verstärkt, sondern sie auch dazu bringt, sich selbigen zu halten – und sich somit weit offen für einen Ansatz zu den Perfect Dreams zu präsentieren!
Und anders als zuvor im Match kann Taya sich nun nicht so ohne weiteres herauspowern… und die Aktion ist in der Mitte des Rings! Wird Dolph Zigglers Sleeper Hold für seine TPB Kameradin hier zum entscheidenden Ass, das nicht mal im Ärmel versteckt ist, sondern einfach nur dieses Mal erfolgreich ausgespielt wird? Aber noch ist Taya nicht geschlagen, sie versucht auf die Beine zu kommen… aber Taylors Griff ist fest und Taya ist noch nicht ganz wieder bei sich… und sackt zurück auf die Knie! Sie versucht nun vorwärts zu kommen und schafft es auch… aber ihr Fortschritt wird von Sekunde zu Sekunde kleiner und langsamer und… dann sackt ihr Arm nach unten! Die Fans halten den Atem an, denn Ekaterina nimmt Pose ein und beginnt den Armtest – fällt er 3x wäre dies gleichbedeutend mit einer Submission!
Ekaterina hebt Tayas Arm zum Ersten… und er fällt!
Ein zweites Mal geht es ab in die Höhe… und er fällt erneut!
Tayas gerötetes Gesicht wird derweil allmählich fast schon blau…
Der Arm geht wieder hoch…
Und er fällt! Taya ist ausgechokt! Wie ihre Gesichtsfarbe auch unweigerlich andeutet!
Das Match ist vorbei! Taylor Wilde gewinnt und ist nun fix und fertig, aber glücklich.
Das Match war eine Tortur, aber es war nicht vergebens:
Der Sieg gehört ihr und somit auch einer der drei Spots im Tournament of Honor Finale des Einzelturniers der Damen. Nach Jahren der Bedeutungsarmut ist es ihre große Rückkehr auf die Bühne der Relevanz – und in selbigem Finale des Tournament of Honor kann sie es sogar ganz zurück an die Spitze schaffen.



Matt Striker & Dean Malenko:
Großartiger Auftakt würde ich sagen! Oder in anderen Worten: ein Auftakt nach Maß!
Utilizing Medusa vocabulary so soon? But I agree. That was good. Even though I feel Taya let the ultimate victory slip through her fingers somewhat.
Taylor ist halt ne Kämpferinnennatur, die darfst du nie abschreiben, ehe der Ringgong gongt. Ihre Einzugsmusik ist ja nicht ganz zufällig gewählt.
Oh, never mind my rambling, I had no intention of devaluating her success. Quite the polar opposite: staying focused is one of the key aspects separating the good from the great competitors after all.
Dann ist ja gut.



Die vorweihnachtliche Zeit ist unverkennbar, ob der Lichter und Sterne, Weihnachts- und Schneemänner, die überall auf dem Globus die Nacht erhellen. Und auch im sogenannten „Büro“ von Serafina "Lady Serra" Addario ist das nicht groß anders. Denn im Hintergrund des fröhlichen Zusammenseins turmt ein Christbaum, bereits reichhaltig geschmückt und auf Geschenke wartend. Wobei streng genommen schon ein bestmögliches Geschenk darunterliegt, nämlich jede Menge überragendes Haupthaar, welches seinen Weg von den Haarwurzeln der Trägerinnen problemlos bis hier gefunden hat, obgleich besagte Damen ein, zwei Meter vom Baum entfernt sitzen – das tiefe Grün von Sofiya Țepeș liegt hier harmonisch beinander mit dem Himmelblau von Momoko Sakaki und… dem Blond von Medusa Gorgon, die mit Schwester Euryale Gorgon hier und heute zu Gast ist, um Zeit mit Momoko verbringen zu können. Und sie etwas hegen und pflegen und… füttern zu können, denn Medusa sitzt vor der Kurzzeit-Temptation-Titelträgerin und hat einen Teller warme Suppe in der einen und einen Löffel in anderen Hand, welchen sie der Frau ihres Herzens in freudiger Erwartung vor die Nase hält.

Medusa Gorgon:
So… und jetzt sag aaaaahh… oder noch besser: Haaaaaaar…

Ein Spektakel, das Momokos Schwester Yuki schweigend und in sich gekehrt von einer anderen Couch aus verfolgt, die in unmittelbarer Nähe ist, wobei sie zwischen Euryale und Sofiya platzier sitzt, während Serra selbst mit ihrer Leibwächterin Miwayu Mitsurugi in rosa Einigkeit auf einer rosa Couch etwas abseits zu verorten ist.

Momoko Sakaki:
Das ist ja wirklich sehr fürsorglich, aber… auch sehr unnötig…
Ich bin ja fast schon wieder gesund…


Medusa Gorgon:
“Fast“ gilt nicht und so lange hast du es noch mehr als ohnehin schon verdient, dass man dich bedient. Wenn du jetzt also bitte „Haaaaaar“ sagen würdest…

Sie sagt es zwar nicht, öffnet den Mund aber dennoch zur Genüge, dass Medusa den Löffel in selbigen reinstecken und dann wieder herausholen kann, um ihn wieder zu füllen.

Sofiya Țepeș:
Es ist ihr nicht zu verdenken, dass sie Bedenken hat:
Selbst unabhängig von japanischen Normen der Mundöffnung ist für gewöhnlich ein zu weit offener Mund stets mit der Gefahr verbunden, dass eine gewisse Diebin die Offenheit ausnutzen möchte, um eine Zunge in selbigen zu schieben, so man dies denn Gefahr nennen möchte…


Besagte Diebin ist allerdings hier und heute gar nicht anwesend, da sie sich vermutlich bei Lailah Sapphire und Nue Maou Suou aufhält, mit denen sie später am Abend möglicherweise im Trios Title Match aktiv werden könnte.

Medusa Gorgon:
Hmph, zumindest weiß sie die Beste vom Besten zu schätzen. Eigentlich sollte ja jederzeit die Beste vom Besten auch die am meisten Respektierte und auch die Populärste sein. Stattdessen bekommen tertiäre Eigenarten wie Brüste und Hintern allzu oft Vorzug vor echter, erwachsener Schönheit… welch Graus.

Da springt Yuki plötzlich von ihrem Sitzplatz auf.

Yūki Sakaki:
Für Daisy das doch nur ist ein Spiel.
Aber das jetzt nicht wichtig ist.
Viel relevanter es ist, dass Sasami wird bestraft für ihre Missetat!
Diese ganze Scharade letzte Show doch pure Absicht war!
Kein Zweifel!


„Diese ganze Scharade“ möge man im Detail bei Rav #339 nachlesen. Zur Erinnerung: Guān Yuèqiáo gab kampflos den Titel an Momoko ab, wonach Sasami den Titel in einem sofortigen „Re“match gewann, nachdem ein Maskierter die Sakakis attackierte.

Sofiya Țepeș:
Du denkst, sie hat absichtlich der Schneehexe indoktriniert keine Chance zu haben und hatte es von Anfang an darauf abgesehen die Rematchklausel selbst zu nutzen? Eine interessante These… denn es mussten viele Variablen zu ihren Gunsten laufen, wenn das wirklich geplant war.

Yūki Sakaki:
So viele Variablen da nicht waren!
Dass meine Schwester nicht würde gehen ohne Fans geboten zu haben Match, das war klar!
Und die arme Schneehexe ihr fast alles glauben würde, sie ihr längst hörig ist!
Sie ein fast so großes Opfer in der Sache ist wie meine Schwester!
Das sie mir büßen wird!
Egal ob ich ins Match gewählt werde oder nicht!


Sie macht einige flashige Kicks in die Luft, wie um ihre Entschlossenheit zu demonstrieren… was eine emotionsarme und doch bestimmte Stimme von der Seite lautwerden lässt.

Miwayu Mitsurugi:
Faire Warnung: sollte ich gewählt werden…
Dann pfusch mir nicht in meinen Kampf rein.


Ein kurzer Staredown – dann wendet sich die allgemeine statt nur Medusas Aufmerksamkeit Momoko zu, weil sie ihrerseits etwas zum Thema beizutragen hat.

Momoko Sakaki:
Ich würde es ja vorziehen, wenn du generell nichts unternehmen würdest, außer du wirst ins Match gewählt, Yu-Chan. Wenn wir nicht mit gutem Beispiel vorangehen, legitimieren wir Anarchie.

Medusa Gorgon:
Ohohoho! Wie Recht du hast, meine liebste Momoko!
Und natürlich ist das Beispiel umso besser, je besser…


Worauf Medusa hinauswill, sollte klar sein, vielleicht fällt ihr Lady Serra deshalb seufzend ins Wort.

Serafina Addario:
Hach… dann lasst uns bitte beispielhaft genug sein, um nicht zu Vorverurteilungen zu kommen. Schließlich wissen wir nicht sicher, ob Sasami den Titel mit böser Absicht gewonnen hat oder nicht.

Yūki Sakaki:
Das doch sonnenklar ist!
Der Maskenmann bestimmt Simon Sinclair war!
Der war nämlich auffällig abwesend!


Sofiya Țepeș:
Unmöglich. Simon Sinclair war bei Next Level Wrestling.
Er war nicht einmal in der Nähe von Hamburg, geschweige denn in der Arena.
Und ja, das habe ich mir bereits von Eric Bischoff bestätigen lassen.


Yuki sieht etwas hilflos in die Runde.

Momoko Sakaki:
Beruhige dich Yu-Chan. Ich weiß, ich habe dich enttäuscht, jedoch gibt es im Moment nichts, was wir tun können, außer abzuwarten, dass der Maskenmann erneut auftaucht. Bis dahin gebührt es der Respekt, Sasami-San nicht durch üble Nachrede zu behelligen und so die Situation nur noch schlimmer zu gestalten, als sie es ohnehin schon ist.

Das ist jetzt alles nicht das, was Yuki möchte. Sie rauft sich etwas verzweifelt das Haupthaar und schüttelt unwillig den Kopf, was ihre imposante Flechte zu einem Tanz durch die Luft veranlasst.

Yūki Sakaki:
Aber! Aber!

*KLATSCH*

Alle gucken geschockt zu Medusa. Die hat Yuki eine schallende Ohrfeige verpasst.

Medusa Gorgon:
Hast du mir nicht zugehört?!
Im Zweifelsfall hat die Beste Recht!
Und die Beste ist deine Schwester…
ODER WILLST DU DAS ANZWEIFELN?!


Yuki reibt sich ihre Wange und blickt Medusa zunächst wortlos an. Dann knuddelt sie diese plötzlich und nickt.

Yūki Sakaki:
Habe verstanden. Du hast Recht, natürlich.

…weißt du, ich glaube dich könnte ich der Seite meiner Schwester akzeptieren.


Da setzt eine allgemeine Massenpanik ein. Selbst Miwayu kippt fast vor Schreck von der Couch.

Sofiya Țepeș:
…bist du etwa schlimmer am Kopf verletzt worden, als die Ärzte dachten?
Oder bist du von einem bösen Geist besessen?
Sollen wir Mina Louise Stuart rufen?


Yuki setzt sich nur lächelnd wieder auf ihren Platz, ihr Seelenfrieden scheint für den Moment wiederhergestellt zu sein. Was Medusas Schwester zu ihrer Linken auf den Plan ruft, ihre Anwesenheit mit einer Wortmeldung von der Statistenrolle zur Nebenrolle auszubauen.

Euryale Gorgon:
Wenn ich darf kurz meine Stimme erheben,
Mir fällt gerade etwas ein!
Sollten wir nicht heute ein Major Announcement erleben?
Oder ist das ein Irrtum mein?


Serra stutzt, denkt intensiv angestrengt nach und nickt dann plötzlich.

Serafina Addario:
Oh! Nein, du hast völlig recht!
…Sofiya? Wärst du wohl so gut?


Die General Mistress rollt mit ihren roten Augen, richtet sich den Poky, der aber ohnehin makellos sitzt und erhebt sich, wie um der Ankündigung mehr Nachdruck zu verleihen,

Sofiya Țepeș:
Nachdem wir gerade so ausgiebig in gleichgeschlechtlicher Verbindung geschwelgt haben, ist es etwas seltsam zu der Beziehung zwischen Mann und Frau zurückzukehren, doch darum geht es:
In der jüngeren Vergangenheit sind Intergender Tag Team Matches sehr beliebt geworden.
Und obgleich wir dafür sicherlich keinen eigenen Titel benötigen…
Ist uns die Idee gekommen ein zusätzliches Intergender Tag Team Turnier im Tournament of Honor aufzunehmen. So können wir noch mehr unserer Akteure in einem noch einmal neuen Weise im Turnier integrieren. Und für das siegreiche Paar winken attraktive Belohnungen abseits der Ehre: die Dame des siegreichen Paars erhält ein Temptation Title Match… und der siegreiche Mann des Duos entsprechend ein Undisputed title Match, jeweils dann im neuen Jahr, wird es doch dieses Jahr mit Standing Alone ohnehin nur noch eine weitere Show geben, die auch gleichzeitig als Tournament of Honor Finalshow fungieren muss. Aber wir kriegen das schon alles in eine Jahresabschluss-Supershow zusammengepackt, wir vom Office sind ja nicht nur dazu da, um Kuchen zu verspeisen sondern in der Tat, um gutes Beispiel vorzuleben. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen!


Sofiya ist fertig und will sich wieder setzen… doch ehe sie das kann signalisiert ein Klingelton eine einkommende SMS. Und dann noch Mal. Und noch Mal… die ersten Anmeldungen lassen also nicht lange auf sich warten…



Matt Striker & Dean Malenko:
2018 wird als bewegtes Jahr des Delays in die WFW Annalen eingehen, aber das klingt nach einem versöhnlichen Abschluss!
So, I assume winning the Standing Alone Match will double as winning the Singles Tourney?
Sehe ich auch so, wird wohl so kommen.
So… what about the Undisputed Champion himself? Will he have to defend the Gold against everyone in that match? Or will he have a bout of his own? And if so, won’t we have two #1 contenders? The one winning Standing Alone and the one winning the Intergender Tourney? These announcements raise more questions than they give answers.
Das sehen wir dann schon bei Standing Alone. Man wird sich schon was gedacht haben.
You think?
Nun, zumindest General Mistress Sofiya wird sich etwas gedacht haben…



Opportunity

Musik! Imposante Musik zudem. Man könnte auch sagen neue Musik. Insofern Musik aus einem Videospiel von vor mehreren Konsolengenerationen „neu“ genannt werden kann. So oder so stehen „imposant“ und „neu“ für gewöhnlich in keinem Kausalverhältnis, aber heute ist nicht gewöhnlich, denn heute gehören diese Attribute zusammen, weil wir halt nicht wissen, wem wir diese Musik zuordnen sollen. Und als wir schließlich zwei Personen weiblichen Geschlechts auftreten sehen, da wissen wir es noch immer nicht so wirklich, treten doch gleich zwei solche auf, die bisher noch nie in einem WFW Ring zu sehen waren. Wobei sie beide schon im WFW TV zu sehen waren. Zunächst eine Frau mit wohlgeformtem Körper, der in weißer Latexkleidung steckt, welche keine Fragen offen und Oberschenkel und Schulterpartie weiträumig an der frischen Luft lässt. Alphasymbole und ihr mittelseegrünes Haar beachtlichen Ausmaßes lassen uns die Dame als unsere neue Interviewerin erkennen, ”The Alpha Girl” Miku Sendou. Neben ihr schreitet eine Luchadora mit goldener Tigermaske, welche wir als La Leona del Sol wiedererkennen, die Trainerin der Wrestlingschule die „jüngst“ von der Anarchy Apoteo’Sis attackiert wurde, wo sie selbst besonders deftig vermöbelt wurde. Und so ahnen wir schon worum es geht, noch bevor die Interviewerin für die Mexikanerin das Sprachrohr spielt. Ein Sprachrohr, das mit genau 0% Emotionalität in der Stimme spricht.

Miku Sendou:
Greetings, everyone.
I am Miku Sendou, Alpha Girl in training.
But I am positively confident you knew this already.
This here is the long lost triplet of the del Sol family.
And another Leona, because the one we already have has lost her bite.
Just kidding.


Die Luchadora macht eine drohende Handgeste.

Miku Sendou:
I know, we are here for serious matters.
Bloody matters, if you may.
Because, as you might be aware, La Leona del Sol received a rather violent visit from WFW’s anarchistic lunatics, the Anarchy Apoteo’Sis. But while a cut not involving hair but skin is healed rather quickly, more severe than the loss of blood was the loss of pride for her wrestling school as a whole and her as a trainer in particular. As such she has come here to settle the score with them by having a one on one match right here on pay per view against one of the unholy trinity. Because we just cannot have a WFW PPV without a spontaneous match.


Es gibt ein bisschen verhaltenen Jubel, ist diese neue Luchadora doch ein gutes bisschen ZU ne, um große Begeisterungsstürme beim Publikum zu entfachen. Da hätte im Zweifelsfall Miku weit größeres Interesse gezogen.

Miku Sendou:
Of course normally uncontracted people do not get such a high profile match, but thanks to the circumstances, Lady Serra was willing to grant an exception. Another exception is, that this match will contain something that normally doesn’t happen, a match with truly severe consequences. Because, you see, La Leona del Sol put her golden mask on the line to get this golden opportunity. Which is something no Luchadora does lightly. If I may add, I personally think this is going too far, because one’s identity should never be put on line, ever, but that’s just my one cent nobody cares for I reckon.

Das sorgt nun doch dafür, dass ein Raunen durch das Publikum geht und etwas Anspannung greifbar wird. Einige versuchen sogar einen „don’t do it“ chant anzustimmen, aber dieser wird übertönt…


The Very End

Advent time, dishonesty time

Sie wurden gerufen und sie kommen auch, jedoch sieht ihre Körpersprache nicht gerade danach aus, als ob sie die Situation ernstnehmen würden. Aber dann wiederum haben Luna und Rebecca Flamberge ja eigentlich stets einen süffisanten Blick für ca. alles übrig, schließlich und letztendlich dient ihre komplette WFW Karriere ja nur ihrer eigenen Belustigung. Und genau deshalb haben sie auch „Queen Elise“ Lieza Ramón an ihrer Seite, eben weil sich diese durch manche hinterhältige und gemeine Aktion für die Purpurnen Teufelinnen als Unterhaltungsfaktor herausgestellt hat.

The time people pretend to care for others they do not talk to all year

Zuletzt gab es für das Trio aber nicht so ganz viel zu lachen, sei es beim Grandslam, wo Elise ihren Temptation Title an die ehemalige Weggefährtin Guān Yuèqiáo verlor oder auch bei ihrem letzten Rav-Match, das durch die Attacke durch La Vibora gegen die Müller Zwillinge verloren wurde.

The time of forced happiness

Dennoch latschen sie betont guter Laune in Richtung ring – jedoch ohne ihn zu betreten. Ganz im Gegenteil, sie strafen La Leona und Miku Sendou mit demonstrativer Nichtbeachtung und machen sich lieber über ein paar Fans im Publikum lustig, die ihnen Buhrufe und herunterzeigende Daumen entgegenbringen.

For us all time is happy time

Sie finden sich schließlich bei Lilian Garcia ein, welche die Drei mit Mikrofonen ausstattet. Schön vorsichtig, wie um bloß nicht ihre Aufmerksamkeit zu erregen, denn was passieren kann, wenn man zu viel davon hat, hat sich ja in der letzten Show gezeigt, als man La Leona del Sols Wrestlingschule besuchte und ziemlich viel rote Flüssigkeit aus den Trainees und der Trainerin herausprügelte.

Because we force the world to spin the way we want

Somit ist es nun Zeit, den Ring zu entern und das macht das Trio auf wunderbar arrogante, obgleich auch erogen attraktive Weise, aber bei allen negativen Attributen, die man ihnen zurecht zuschreibt, gehört eines nicht dazu, nämlich ein Mangel an Weiblichkeit.

Anarchy Apoteo’Sis

Womit sie nun also endlich der Luchadora und der Interviewerin gegenüberstehen…

Luna Flamberge:
Gottchen… da wollten wir eigentlich nur eine Blindschleiche ärgern und haben nun auch noch ein Kätzchen am Hals. Bekommt das Hirn bi euch Maskentussis zu wenig Sauerstoff oder warum denkt ihr nach einer Tracht Prügel unsererseits unbedingt noch einen Nachschlag zu benötigen? Oder seid ihr einfach alle kollektiv Masochisten und könnt gar nicht genug davon kriegen von uns durch die Mangel genommen zu werden? Okay, von uns berührt worden zu sein war sicherlich das Highlight deines erbärmlichen Lebens, von daher verstehe ich schon, dass du diese Erinnerung ausbauen möchtest und einmal in einem halbwegs zivilisierten Land in einer relevanten Show aufzutauchen ist sicher auch ein Lebenstraum, den man im Slum von Mexiko nur träumen, aber nicht erfüllen kann, das ist auch nicht schwer nachvollziehbar…

Rebecca Flamberge:
Genau darum will sie ihr Dasein als Luchadora auch heute beenden, Lunalein, das größtmögliche Match, das ihr möglich ist, ist ja das nun Folgende.

Die Purpurnen Teufelinnen lächeln sich diabolisch an.

Queen Elise:
Aber jetzt mal ganz im Ernzt… waz interezziert unz deine Mazke oder dazz du dich gekränkt fühlzt? Wir wollen dein Ztück Leder nicht und haben auch keine Luzt unz von zo einer wie dir diktieren zu lazzen, wann wir wreztlen und wann nicht. Alzo… gehen wir jetzt und du darfzt deine Mazke aufbehalten. Zei unz dankbar dafür.

Die Drei machen noch einige höhnische Gesten und wenden sich zu gehen… und sie wenden nicht nur, sie sind auch rasch raus aus dem Ring und auf dem von Buhrufen begleiteten Rückweg, bei welchem sie einmal mehr den ungebetenen Gast nicht weiter beachten und sich viel mehr über die schlechte Stimmung amüsieren, die sie herbeigeführt haben. Die Buhrufe ebben jedoch etwas ab, als Miku ins Mikro hüstelt, um sich Gehör zu verschaffen.

Miku Sendou:
My apologies, but for this exact happening I have a message prepared from Lady Serra. Well, technically it is from General Mistress Sofiya Țepeș, not that this difference matters much. Anyway. I am to inform you that one on you three – and only one of you three – is to compete or else Queen Elise will lose her right to compete for the Temptation Championship. And just so that you take the match seriously, she will also lose said right in case La Leona del Sol wins this match, practically turning this into a Luchas de Apuestas match: title shot vs. mask. Oh and just so that you know: I am scheduled to be the referee for this match. And I will start the ten count about now, so I suggest one of you three joins us in the squared circle within the next about ten seconds or so.

Miku schnuckt in Pose zum Anläuten des Matches und um maximal adrett anzuzählen. Derweil ist bei den längst wieder auf der Einzugsrampe gen Backstage angekommenen Anarchy Apoteo’Sis noch ein kurzer Moment des internen Diskussionsbedarfs vorhanden, welcher Miku bis zum 4 Count fortschreiten lässt, ehe Luna Flamberge beginnt zum Ring zu spurten. Gerade noch rechtzeitig kann sie selbigen betreten…


Lucha de Apuestas Match: Temptation Title Shot vs. Mask
Luna Flamberge vs. La Leona del Sol



Damit geht das Match auch unmittelbar los und zwar mit einer Salve an Stomps der Löwin gegen Luna, die ob ihres erzwungenen, raschen Ringeintritts natürlich ein gefundenes Fressen darstellt. Zumindest für einige Momente, bis Luna sich nach oben pusht und die Luchadora von sich fortstößt. Luna ist mit ihren 1,79 zwar nicht gigantisch groß, aber dass sie in ihrer top definierten Körperform jede Menge Kraft beherbergt ist nichts Neues, zumal sie pur auf funktionale Kraft gedrillt ist anstatt Muskeln um der Muskeln Willen zu haben. Tatsächlich wirkt sie auf den ersten Blick nicht mal muskulär sondern wie Personifizierte Hotness. Dabei ist doch Lailah Sapphire die Feuernymphe. Aber nun wo Luna ihre Muskeln anspannt, die Löwin packt und im hohen Bogen durch den Ring schleudert, muss die Mexikanerin unweigerlich feststellen, dass die Offensive der Flamberges in der Wrestlingschule nicht nur Elises Feuerlöschereinsatz zu verdanken war. Nicht umsonst haben die Flamberges eine Historie von dominierten Tag Tea, Gauntlets mit etlichen eliminierten Gegnerteams.
Positiv für die Luchadora, die nun in eine Ringecke verfrachtet und dort durchgeprügelt wird:
Die Flamberges sind Tag Team Spezalisten.
Einzelkämpfe sind sie nicht gewöhnt und spätestens wenn Luna sich etwas verausgabt hat, wird sie mit ihren Kräften ungewohnt haushalten müssen, weil sie nicht wie gewohnt wechseln kann. Wobei La Leona del Sol erst einmal solange durchhalten muss, kassiert sie doch einige deftige Treffer und wird nun nach oben auf die Ringecke gesetzt. Ein Superplex soll folgen, doch nun zeigt die Löwin Gegenwehr und stößt Luna von der Ecke weg, springt dann einen Flying Huracanrana hinterher und vermag es so die Lilane aus dem Ring zu schleudern.
Ein Tope Suicida folgt und das Blatt scheint gewendet.
Scheint.
Denn der Tope trifft zwar, donnert Luna aber nicht zu Boden.
Vielmehr sorgt der Aufprall gegen Lunas Prachtkörper nur, dass diese etwas rücklings wankt… und dann stürmt sie voran und tritt Leona per Big Boot um, als diese gerade kurz feiern wollte. Das kennt sie so aus Mexiko wohl kaum, dass Gegnerinnen mit purer Körperlichkeit Flugaktionen ineffektiv machen. Dafür fliegt sie nun selber, nämlich gegen die Ringtreppe, was einen feinen Schepperton laut werden lässt.
Wonach Luna ihre Gegnerin in den Ring zurückschleudert, kurz mit Rebecca abklatscht… aber das war nur ein Abklatschen, ein Tag war das freilich nicht. Rebecca steht ja auch nur auf dem Hallenboden und in keiner Wechselecke, die es halt auch gar nicht gibt. Was es dafür gibt, sind mehrere Stomps von Luna, die nur dazu dienen die Luchadora etwas zu quälen, aber keinem weiterführenden Plan zum Matchgewinn zuzuordnen sind. Anders gesagt wird Luna nun etwas gehässig und überheblich. Also noch mehr als Standard bei den Flamberges ist. Es folgt noch etwas Choking in den Seilen, wonach Luna sich sogar noch Zeit nimmt sich gegenüber Miku etwas spöttisch zu zeigen.
Doch als sie einen Clothesline schlägt, wird ihr das zum Verhängnis!
Denn La Leona weicht aus, klammert sich am Arm fest, springt hoch, umklammert mit ihren Beinen noch Lunas anderen arm und… Crucifix… in den pin! Eins! Zw… Kick Oit… in dem Luna durchrollt… und sich mit Leona an sich geklammert wieder erhebt… und rücklings in eine Ringecke fallen lässt, was die Löwin zum unfreiwilligen Sandwich macht!
Wonach Luna sie schultert und… Doom Spiral!
Eins.
Zwei.
Drei.
Das Match ist gelaufen, La Leona del Sol war hier höchst bemüht, aber letztlich hoffnungslos unterlegen, da hat sie die Stärke ihrer Gegnerin offensichtlich komplett falsch eingeschätzt. Weswegen Luna auch nicht mal groß feiert… und dann sogar rasch gehen will. Aber sie wird von der Löwin zurückgerufen, die nun konsterniert beginnt ihre Maske abzustreifen… aber Luna winkt ab, von wegen „ich will das Ding eh nicht!“. Was es für La Leona nur umso schlimmer macht. Sie streift die Maske ab, drückt sie Luna in die Hand und eilt davon – das Gesicht von Haarsträhnen verborgen, ihre Identität bleibt so ein Mysterium. Luna wiederum hält die Maske mit etwas Ekel fest, aber dann zuckt sie mit den Schultern… ein Utensil, um La Vibora weiter zu reizen ist die Maske ihrer früheren Trainerin allemal…



Matt Striker & Dean Malenko:
Da wurde Luna ja fast dazu genötigt, ihr die Maske abzuknöpfen, das ist maximal dumm gelaufen, würde ich sagen.
That’s exactly why pride is considered a sin. If La Leona wasn’t as prideful, she would not even hat put her mask on the line to begin with.
Du redest von Eitelkeit und falschem Stolz, aber was es nicht eher Ehrgefühl, das sie dazu verleitet hat?
Fancier word, same thing.
Nun gut, reden wir nicht weiter darüber, ich habe irgendwie das Gefühl, dass diese Sache mit uns von World Fantasy Wrestling so direkt eh nicht viel zu tun hat… das und backstage steht Kollege Grisham mit einer Interviewpartnerin.


[to be continued… hopefully soon]

Zurück zu „Pay Per View“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast