First Strike @ Edinburgh - Showreport

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Erster Titelgewinn
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First Strike @ Edinburgh - Showreport

#1

Beitragvon Andy Menace » Mo 1. Feb 2016, 15:56

#04 First Strike @ Edinburgh
Showbericht vom 23.01. aus dem Meadowbank Sports Centre (ca. 1500 Fans)

Opener:
Ref.: Vanessa Velaquez
The Queen of Chaos vs. Michelle Sokolov
Die Queen lässt ihre Gegnerin zunächst in Ruhe und verhält sich abwartend passiv, bis diese den ersten Angriff wagt. Michelle werden mehrere Chancen gewährt, doch sie findet einfach kein Mittel, dass Erfolg gegen die Queen of Chaos hat.
Bis Michelle die Queen im Gesicht kratzt, was diese sehr wütend macht. Die Chaosqueen geht in die Offensive über, attackiert mit Knee Lifts und schlägen in den Nacken, lässt Michelle fortan keine Chance mehr. Der One Handed Spinebuster und der anschließende Double Handed Chokeslam rauben Michelle schnell die Kraft, dass sie beim Accordion Rack schnell austappt.
Sieger nach 2:12 Minuten via Submission mit dem Chaos Reigns: THE QUEEN OF CHAOS


Robert Stevens´ Memorial Tournament: (Gruppe E)
Ref.: Parker Smith
JPR vs. Big Bomber
Die beiden Super Heavyweights liefern sich zunächst einen Schlagabtausch, der sehr ausgeglichen ist. Keiner scheint die Oberhand gewinnen zu können, bis Big Bomber die Lariat from Hell mit einem Powerslam kontern kann. Es setzt den Big Splash, doch der reicht nur zum Two Count. Bomber dominiert noch etwas, doch JPR kämpft sich schnell ins Match zurück und gewinnt nach der geglückten Lariat from Hell die Oberhand. Es setzt den Elite Wrestling Slam, der zum Pinfall reicht.
Sieger nach 6:27 Minuten via Pinfall nach dem Elite Wrestling Slam: JOHN PAUL RICHARDSON


JPRs Siegesfeier wird nach dem Match von Vidar unterbrochen, der mit seinen Kumpanen Mike Butcher und Scott Trevin zum Ring kommt. JPR und Vidar liefern sich einen Staredown, bis JPR von Butcher und Trevin angegriffen wird. Die 3 prügeln gemeinsam auf JPR ein, bis dieser sich nicht mehr regt. Doch JPR gibt nicht auf. Er versucht sich an Vidar hochzuziehen. Der Wikinger packt JPR unsanft am Kinn hoch auf die Beine, hebt ihn aus und zeigt den Tombstone Piledriver. Hack´n Slay lassen JPR anschließend ausgeknockt im Ring zurück.


Vor seinem Match wird Johnny Laredo von Susie Holmes interviewet. Sie möchte wissen, wie es sich anfühlt mit 57 Jahren noch im Ring zu stehen und die Chance auf den größten Titel der Promotion zu haben. Laredo antwortet, dass er sich großartig fühlt und Bäume ausreißen könnte. Er traut sich zu, diese Gruppenphase zu überstehen.
Susie spricht Johnny darauf an, wie es sich angefühlt hat nach der harten Schlacht der erste FIW Hardcore Champion zu werden, nur um kurz danach hinterrücks ausgerechnet an den eigenen Sohn den Titel zu verlieren.
Andy Menace kommt hinzu und klopft seinem Vater auf die Schulter. Er gibt für ihn eine Antwort ab und ist der Meinung, dass sein Vater es ihm nicht übel nehmen würde. Sie sind schließlich Vater und Sohn und Eltern würden ihren Kindern immer verzeihen, egal was für eine Scheiße sie gebaut haben.
Laredo stimmt dem zu, merkt aber an, dass es eine ziemlich miese Masche war und dass er das von seinem Sohn nicht erwartet hätte. Menace erwidert, dass er nicht erwartet hätte, dass Laredo den Titel gewinnt und sich überhaupt für das Turnier qualifiziert.
Laredo wirkt ein bisschen eingeschnappt und meint nur schnippisch, dass Menace ihm ein Rematch schuldet, damit er ihm mal wieder eine Lektion erteilen kann. Doch Menace grinst nur und winkt ab. Er möchte lieber davon absehen, seinen Vater zu verletzen. Johnny Laredo solle sich lieber an seiner Turnierteilnahme freuen so lange er noch dabei ist, denn spätestens wenn die beiden aufeinander treffen, geht es für ihn nur noch um den Wettkampf und nicht mehr um Familie.
Laredo bleibt nachdenklich stehen, als Menace die Bildfläche verlässt.


Robert Stevens´ Memorial Tournament: (Gruppe H)
Ref.: Parker Smith
Johnny Laredo vs. Funk N. Cool
Das Match startet klassisch mit Lock Ups, Grapples, Clutches, Sideheadlocks, Arm Wrenches, Arm Drags und Hip Tosses, wobei es hin und her zwischen beiden geht.
Ein Swinging Neckbreaker bringt Funk N. Cool das Momentum, er will schon den DDT zeigen, doch Laredo kontert mit einem Russian Leg Sweep. Es folgen 2 Inverted Atomic Drops und die Lariat.
Der Hell Ride Piledriver besiegelt den Pinfall.
Sieger nach 6:51 Minuten durch Pinfall nach dem Hell Ride Piledriver: JOHNNY LAREDO


Während Johnny Laredo im Ring noch seinen Sieg feiert, ertönt plötzlich ein lautes Motorengeräusch. Andy Menace kommt mit seiner Harley zum Ring gefahren und dreht eine Runde um diesen. Laredo wirkt verunsichert, wartet ab. Menace stellt sein Motorrad ab, nimmt sich ein Six Pack Bier aus der Ledersatteltasche und rollt sich damit in den Ring. Er öffnet eine Flasche und drückt diese seinem Vater in die Hand. Laredo ist immer noch verunsichert, stößt dann aber mit seinem Sohn an. Es entsteht ein spontaner Beer-Drinking-Contest, den Laredo für sich entscheiden kann, da er als erster seine Flasche leert. Er wartet noch ab, bis Menace seine Flasche auch geleert hat, um gemeinsam mit ihm zu feiern. Doch plötzlich zieht Laredo seinem Sohn die Flasche über den Schädel und meint nur: „Payback is a bitch!“, bevor er den Ring verlässt und in Richtung backstage verschwindet.
Menace setzt sich wieder auf, schaut seinem Vater mit einem Grinsen hinterher, während Blut von seiner Stirn herab rinnt. Sanitäter eilen zum Ring, um Menace ärztlich zu versorgen, doch er lehnt die Behandlung ab und verlässt grinsend den Ring.


Die Undead Brawlers kommen zusammen mit ihrer Managerin Dawn Graves zum Ring. Diese schnappt sich ein Mikro und sagt, dass die Nacht begonnen hat und die Toten sich aus ihren Gräbern erheben um nach den Lebenden zu greifen. Die Zombie Apocalypse steht bevor und unter ihnen ist die mächtigste Kreatur, welche die Welt je gesehen hat: SKELETORA!
Skeletora – eine über 2 Meter große maskierte Frau, die einen offensichtlichen Bodybuilding-Background hat und Afro-amerikanischer Abstammung ist, schreitet nun zum Ring.
Dawn Graves möchte anschließend wissen, wer sich gegen die Zombie Apocalypse wehren möchte, um gegen sie in den Ring zu steigen und ins Verderben zu geraten.
Diese Frage wird von den Mexikanern beantwortet, welche die Brasilianerin Melissa Perez mitbringen. Big Bad Mexican kündigt an, aus den Zombies einen Taco Salad zu machen und sie anschließend zu frühstücken! Denn er sei BIG! Er sei BAD! Und er sei HUNGRY!
José Lopez und Melissa schauen ihn angewidert an, woraufhin der Big Bad Mexican seine Aussage abändert und meint, diese lächerlichen Zombies zunächst zurück in ihre Gräber zu stopfen, um anschließend eine Nacho Party auf dem Friedhof zu veranstalten.

Mixed Tag Team Match:
Ref.: Gerd Niedermeyer
The Undead Brawlers (Michael Graveyard, Zombie Boy & Skeletora) /w Dawn Graves
vs.
Nacho Inc. (Pablo Montez, José Lopez & Melissa Perez)
Lopez und Zombie Boy beginnen das Match, liefern sich einen schnellen und offenen Schlagabtausch mit Hip Tosses, Arm Drags, Dropkicks etc. Lopez kann die Oberhand gewinnen und Zombie Boy zusetzen, bis der Blind Tag erfolgt und Lopez hinterrücks von Graveyard attackiert wird. Der Heavyweight Zombie macht den leichten Mexikaner zu seinem Spielball und dominiert ihn mit Chokeholds, Slams und Tritten, bis Lopez seinerseits das Hot Tag gelingt. Der Big Bad Mexican dreht mächtig auf und hat jetzt leichtes Spiel mit dem kleineren, leichteren und schwächeren Graveyard, slamt ihn von hier nach dort, in die Ecke und zurück. Wie es bei Pablo Montez nicht unüblich ist, wird zwischendrin ordentlich geposed. Dies nutzt Graveyard um Zombie Boy einzuwechseln, der mit einem Flying Dropkick den Mexikaner überraschend zu Fall bringen kann. Zombie Boy fühlt sich bereits wie der Sieger, doch BBM schafft den Kick Out, wobei der Zombie hoch in die Lüfte fliegt, doch er landet auf seinen Beinen und läuft los. Pablo ist schneller aufgestanden als gedacht und fängt den fliegenden Zombie ab, zeigt seinen Salad Spinner (Tilt-a-whirl slam), wechselt dann aber José Lopez ein um deren Tag Team Finisher, den Nacho Cheesecake zu zeigen. Es folgt der Pin, aber Skeletora macht den Save mit einem Leg Drop in den Nacken von José. Anschließend zieht sie den Zombie Boy zu sich in die Ecke, um sich selbst einzutaggen.
José Lopez zieht sich angeschlagen zurück, sucht den erneuten Tag mit seinem Partner, doch klatscht aus Versehen mit Melissa ab, die sich zunächst gar nicht gegen das Monster in den Ring traut. Doch dann wird sie unsanft von Skeletora in hohem Bogen über das Seil gehoben und anschließend mit einem Oklahoma Slam auf die Matte befördert. Melissa kommt langsam wieder hoch, rennt Skeletora direkt in die Arme, die den Chokeslam und den anschließenden Pin zeigt, der für den Three Count reicht, sehr zur Überraschung von Big Bad Mexican, der mit seinem Save zu spät kommt.
Die Zombies rollen sich aus dem Ring und feiern zusammen mit Dawn Graves ihren Sieg, während die Mexikaner fassungslos im Ring zurück bleiben und sich um die angeschlagene Melissa kümmern.
Sieger nach 6:66 Minuten via Pinfall von Skeletora an Melissa Perez nach dem Chokeslam: THE UNDEAD BRAWLERS


Backstage in seiner Kabine sehen wir Andy Menace. Seine Platzwunde am Kopf wurde inzwischen doch medizinisch versorgt. Die Tür öffnet sich, Menace wirkt nicht begeistert. „Was willst du hier?“ fragt er die Person, die noch nicht zu erkennen ist. Dabei handelt es sich um seinen Vater Johnny Laredo, der nun im Bild zu sehen ist. Laredo antwortet: „Einen Trinken.“
Laredo hält Menace ein „Friedensangebot“ in Form eines Biers hin. Menace nimmt die Flasche dankend entgegen und witzelt: „Aber nicht, dass du sie mir nochmal über den Schädel zertrümmerst!“
Laredo lacht, schüttelt den Kopf und meint: „Nein, keine Sorge mein Sohn. Ich denke wir sind nun quitt. Lass uns einfach gemütlich ein Bier zusammen trinken, wie früher.“
Menace nickt und hält das für eine gute Idee. Gemeinsam sitzen sie auf der Bank, zischen ihr Bier und haben sich offensichtlich wieder versöhnt.


Robert Stevens´ Memorial Tournament: (Gruppe F)
Ref.: Parker Smith
Jerry Robinson vs. Mike Butcher
Butcher geht in eine wilde Offensive und attackiert seinen Gegner mit wilden Chops und Axehandle Blows, denen Robinson wenig entgegenzusetzen hat. Butcher tritt nach, als Robinson schon auf dem Boden liegt, zeigt Stomps, Knee Drops und Axehandle Smashs. Dadurch kann Butcher seinen Gegner deutlich dominieren und unten halten, bis er seinen Bonesaw-Finisher ankündigt. Als er Robinson auf die Beine zieht, schlägt dieser die Arme von Butcher weg und kann seinen überraschten Gegner mit einem Faustschlag niederstrecken. Mike Butcher wird ausgeknockt und der Referee lässt das Match abläuten, erklärt Jerry Robinson zum glücklichen Sieger.
Sieger nach 4:55 Minuten via KO durch Faustschlag: JERRY ROBINSON


Die Bangin´Bad Boyz (J-STARR & Bad Boy Don) stehen backstage bei Susie Holmes zum Interview bereit. Susie spricht Bad Boy Don auf das Match gegen Vidar an, doch dieser lässt sie gar nicht erst ausreden und meint: „Don´t call me nigga!“ Susie wirkt überrascht und beteuert, das Wort nicht gesagt zu haben, da mischt sich J-STARR ein und mein ganz lässig: „Don´t call him nigga, bitch!“.
Susie wird das Interview zu blöd und verlässt den Raum. Bad Boy Don liefert nun einen mehr oder weniger guten Rap über seinen Gegner Vidar ab. Auch J-STARR gibt seinen Rap zum Besten bei dem er ankündigt, dass die Bangin´Bad Boyz die neuen Tag Champz werden, yo!


Robert Stevens´ Memorial Tournament: (Gruppe E)
Ref.: Gerd Niedermeyer
Vidar vs. Bad Boy Don /w J-STARR
Bad Boy Don fuchelt wild rum und zieht über Vidar her, will ihn wohl in Grund und Boden rappen. Der Nordmann hört sich das Ganze eine Weile gechillt in der Ringecke an, bis Bad Boy Don wohl einen Schritt zu viel nach vorne gemacht hat. Denn Vidar stürmt plötzlich los und streckt Don mit seinem Big Boot (Fenrirsmasher) nieder. Das hätte wahrscheinlich schon zum Three Count gereicht, doch Vidar hat noch keine Lust das Match zu beenden. Er zieht Don auf die Beine und zeigt einen Chokeslam, lässt immer noch kein Cover folgen. Erneut wird BBD auf die Beine gezogen, es folgt der erneute Chokeslam-Ansatz, doch dieses Mal wird es der Chokeslam-Backbreaker. Bad Boy Don kann schon lange nicht mehr, trotzdem zieht Vidar die 163 kg seines Gegners scheinbar mühelos wieder hoch und kann sogar seinen Tombstone Piledriver gegen das Super-Schwergewicht zeigen. Trotzdem verzichtet Vidar auf ein Coverversuch und setzt stattdessen zum Braincrusher an, seinem gefürchteten Double Clawhold. Referee Gerd Niedermeyer stellt die Bewusstlosigkeit von Bad Boy Don fest und lässt das Match abläuten, wodurch Vidar zum Sieger erklärt wird.
Sieger nach 3:45 Minuten via Submission mit dem Braincrusher: VIDAR


J-STARR will seinen Bro rächen und wagt es, den Riesen anzugreifen. Dieser dreht sich wütend zu dem ebenfalls über 2 Meter großen – aber im Vergleich zu Vidar doch sehr schmächtig wirkenden – J-STARR um, rammt diesem sein Knie in den Magen und zeigt seinen Death from Above gegen J-STARR.
Total abgefertigt lässt der „Viking Warlord“ die Bangin´Bad Boyz im Ring liegen und verlässt zufrieden den Ring.


Robert Stevens´ Memorial Tournament: (Gruppe F)
FIW Hardcore Championship:
Ref.: Gerd Niedermeyer
Andy Menace (c) vs. Brandon Baggs
Beide starten mit einen Lock Up, wobei Baggs schnell seine technische Finesse ausspielen kann und Menace mit verschiedenen Holds ärgern kann. Dem Damage King gelingt es aber den Kopf des Amerikaners zu fassen und ein Snapmare zu zeigen. Aber Baggs ist schnell wieder hoch und reißt Menace mit einem Leg Sweep von den Beinen. Ein Fist Drop folgt und Menace steht danach wieder auf, kassiert einige Kicks und Schläge von Baggs, bis er in die Seile gedrängt wird. Aus dem Whip-In wird ein Reversal, aus dem Reversal wird noch eines. Baggs bleibt stehen, Menace federt aus den Seilen zurück. Der Amerikaner springt mit dem Leap Frog hoch, doch Menace fängt ihn ab zum Spinebuster. Baggs rollt sich auf den Apron, steht dort auf. Menace will ihn greifen, es gibt einen Hot Shot und anschließend der Springboard Forearm Smash von Baggs. Baggs ist nach einem Kip Up schnell auf den Beinen, hat die Fans hinter sich. Er zeigt schnelle Legdrops in Folge, kann einen Split Legged Moonsault zeigen, doch der reicht nur für den Two Count. Es folgt ein Sideheadlock im Knien, doch lange kann er den Damage King nicht unten halten. Dieser kämpft sich hoch, Baggs greift um zum Sleeper, doch Menace kontert diesen mit dem Stunner. Benommen bleibt der Amerikaner liegen, Menace zeigt The Elbow Drop Massacre erfolgreich. Der Deutsche steigt anschließend auf das Top Rope um dem Massaker noch eins drauf zu setzen, doch der Flying Elbow geht daneben, da sich Baggs wegrollen kann. Beide Männer stehen zeitgleich auf, Baggs kommt mit dem Roundhose Kick daher, doch Menace duckt sich drunter weg, hebt danach Baggs zum Damage Driver aus, doch Baggs kann sich befreien, landet hinter Menace und zeigt ein Crucifix. Doch das reicht nur zum Two Count. Beide stehen wieder auf. Baggs will zeigt einen weiteren Roundhouse Kick, doch wieder taucht Menace drunter durch und rennt weiter. Der Destruction Spear kommt angeflogen, doch Baggs springt drüber hinweg. Menace dreht sich wieder zu Baggs um, dieser zeigt einen Arm Drag und setzt zur Interrogation an, aus der sich Menace aber befreien kann. Beide kommen wieder hoch, dieses Mal trifft Baggs mit dem Roundhouse, wodurch Menace benommen zurück in die Seile fällt, sich dort aber fängt und aus dem Rebound heraus den Destruction Spear zeigt. Doch der reicht nur zum Two Count. Menace kann es nicht fassen, gibt aber nicht auf. Er hievt Baggs hoch, doch währenddessen wird er von Baggs eingerollt. Menace bleibt bis 2 liegen, kann dann das Small Package umdrehen und zur Verstärkung das untere Ringseil nutzen. Der Referee sieht es nicht und zählt das Cover durch.
Sieger nach 9:52 Minuten via Pinfall mit dem Small Package: ANDY MENACE


Backstage sehen wir Franz Steiner, der sich am Catering bedient und eine dicke Schweinshaxe auf seinen Teller verfrachtet. Um die Ecke kommt Timothy Ted, ein sportlicher Typ im grünen Trainingsanzug mitsamt Stirnband. Timothy ist der Meinung, dass sich Franz Steiner ungesund ernährt und er ihm helfen könnte, eine gesunde Ernährung zu finden und etwas abzunehmen.
Franz Steiner winkt jedoch ab und ist mit sich und seiner Ernährung sehr zufrieden. Als Timothy Ted ihm daraufhin die Schweinshaxe aus der Hand reißt und in den Müll wirft, flippt Franz Steiner völlig aus. Er packt sich das Leichtgewicht und zieht ihn über alle Tische, die im Catering-Bereich aufgebaut sind. Dann holt er ihn hoch und wirft ihn mit einem Bavaria Press Slam durch einen der Tische. Timothy Ted bleibt in den Trümmern des Tisches liegen und Franz Steiner beschwert sich lautstark bei Ted, was dieser für eine Sauerei hier veranstaltet hätte. Danach durchwühlt er den Mülleimer, holt sich seine Schweinshaxe raus und beißt genüsslich hinein.


Robert Stevens´ Memorial Tournament: (Gruppe G)
Ref.: Björn Henderson
Wolfhart vs. American Eagle /w Rasmussen
Vor dem Matchbeginn bittet American Eagle um ein Mikrophon. Er spricht davon, dass Rasmussen und er The World Wrestling Union repräsentieren und er der Meinung ist, dass ein hervorragender Ringer wie Wolfhart von Ehrenreich ebenfalls dazu gehören sollte. Er fragt daher Wolfhart, ob er der WWU beitreten möchte.
Wolfhart zögert. Der Ringer in ihm sieht es ähnlich und fühlt sich wahrscheinlich geehrt, diesem Stable aus Ringern beitreten zu dürfen. Doch Dr. Wagner sieht das anders. Er gibt Wolfhart den Befehl zum Angriff. Statt einem Handshake gibt es also einen Tritt gegen die Hand des Eagles. Trotzdem nimmt es der Eagle nicht übel. Beide umkreisen sich zunächst, geraten in einen Lock Up. Es folgt eine längere Ketten-Wrestling-Sequenz, bei der der Eagle tatsächlich am Ende besser dar steht. Das schmeckt Wolfhart gar nicht, er bedankt sich mit einem fiesen Back Elbow ins Gesicht des Eagles und lässt einen German Suplex mit anschließendem Hold folgen. Doch das reicht nicht für den Pinfall. Beide Männer kommen wieder hoch, geraten wieder in einen Grapple, wobei Wolfhart seine ringerischen Qualitäten voll ausspielt und Eagle zu Boden werfen kann. Er lässt jedoch nicht locker. Es folgt eine Wrestling Roll und aus dieser heraus der Gutwrench Suplex. Reicht aber nur für den Two Count. Wolfhart lässt Eagle aufstehen, dieser versucht Wolfhart mit einer konventionellen Clothesline zu überraschen, doch der Deutsche weicht aus und zeigt seinen Waterwheel Drop. Wolfhart will pinnen, doch Dr. Wagner meint er solle noch eins drauf setzen. So zeigt Wolfhart seinen Wolfplex und damit das erfolgreiche Cover.
Sieger nach 7:27 Minuten durch Pinfall mit dem Wolfplex: WOLFHART VON EHRENREICH


Wolfhart verlässt schnell den Ring, während Eagle und Rasmussen noch dort bleiben. Antonio Torenzi kommt bereits mit seiner Musik zum Ring und lässt sich ein Mikrophon geben.
Er konfrontiert Eagle und Rasmussen und will wissen, was es mit dieser „World Wrestling Union“ auf sich hat, von der Eagle sprach.
Eagle erklärt, dass es sich dabei um eine Vereinigung aller Ringer auf dieser Welt handelt, die den Ursprung des Pro Wrestlings nicht vergessen haben und in Ehre halten wollen, im Gegensatz zu all diesem neumodischen Schnick-Schnack.
Torenzi scheint diese Idee zu gefallen und Rasmussen fragt ihn direkt, ob er sich der World Wrestling Union anschließen möchte. Torenzi zögert nicht lange und nimmt das Angebot an. Es folgt der Handshake und Eagle und Rasmussen bleiben während Torenzis nun folgenden Match bei den Kommentatoren sitzen.

Robert Stevens´ Memorial Tournament: (Gruppe G)
Ref.: Björn Henderson
Takahashi vs. Antonio Torenzi
Torenzi bietet Takahashi zu Kampfbeginn die Hand an und der Japaner geht darauf ein. Es folgt ein ausgeglichenes, Mat-Wrestling betontes Match, bei dem keiner von beiden der eindeutig bessere ist. Es folgen viele Holds, Grapples, Suplessen und andere Würfe, ebenso wie ein paar Nearfalls. Torenzi gelingt es nach der Dragon Screw und dem folgenden STF sich ins Seil zu retten, ist letztendlich aber zu sehr geschwächt um sich gegen den Dragon Suplex zu wehren oder aus dessen Hold zu befreien.
Sieger nach 8:02 Minuten durch Pinfall mit dem Dragon Suplex: TAKAHASHI


Nach dem Match reichen sich beide Wrestler wieder die Hand. Takahashi verlässt bereits den Ring, als Rasmussen und American Eagle wieder in selbigen hinein steigen. Sie lassen sich wieder ein Mikrophon geben und bieten Takahashi ebenfalls an, Teil der World Wrestling Union zu werden.
Der Japaner scheint darüber nachzudenken, doch er zögert und steigt schließlich nicht wieder in den Ring. Kommentarlos und ohne eine Miene zu verziehen verlässt er die Arena. Daraufhin verlassen die Mitglieder der World Wrestling Union enttäuscht die Halle.


Susie Holmes steht vor dem anstehenden Main Event backstage bei Doug Dougerson. Dieser ist total motiviert und verspricht all den Woodamaniacs da draussen, dass er diese nicht enttäuschen wird. Steele Mothers sei ein ehrenhafter Gegner, doch im Gegensatz zu ihm sei er nie World Champion gewesen und dafür müsse es einen Grund geben. Susie möchte wissen, was seiner Meinung nach der Grund dafür ist, dass Steele Mothers in seiner jahrzehntelangen Karriere niemals World Champion war und Double D ist der Meinung, dass ihm das Wood dazu fehlt. Durch die Kraft des Woods und die Unterstützung der Fans habe er es zum längsten Champion in der Geschichte der FSP und somit auch der FIW geschafft. Und er wird an diesen Erfolg anknüpfen, in dem er sich heute Abend erst den TV Title von Steele Mothers schnappt und Ende März schließlich zum neuen FIW World Champion ernannt wird.


Robert Stevens´ Memorial Tournament: (Gruppe H)
FIW Television Championship:
Ref.: Björn Henderson
Double D vs. Steele Mothers (c)
Das Match beginnt extrem Old School, doch den Fans gefällt es. Es ist kein schnelles, dafür aber ein intensives Match. Die Fans sind überwiegend auf Double Ds Seite, wobei Steele Mothers in der schottischen Hauptstadt natürlich auch viele Fans auf seiner Seite hat. Deshalb wechseln sich die Chants für Doug und Steele genauso oft ab, wie die Oberhand zwischen den Beiden. Double D bringt nach einem Bodyslam Steele Mothers auf die Matte und deutet den „Here comes the wood“-Legdrop an, doch Steele Mothers ist schneller als Doug dachte auf den Beinen und kann ihn mit seinem Sleeperhold abfangen. Die Fans feuern Steele an, hoffen aber auch, dass Doug nicht austappt. Der Schotte kann dem Holzfäller beinahe alle Kraft rauben, doch mit der Unterstützung der Woodamaniacs kämpft sich Double D zurück und kann sich mit Ellbogenstößen befreien. Er geht selbst in die Seile und zeigt einen DDT aus dem Lauf gegen Steele, der wohl eigentlich einen Back Body Drop zeigen wollte. Double D ist schwer am Drücker, will den Sack jetzt zumachen setzt zum Timberslam an, doch Steele Mothers befreit sich aus dem Ansatz und kann Doug Dougerson überraschend mit einem School Boy bis 3 schultern und seinen Titel verteidigen.
Sieger nach 8:45 Minuten durch Pinfall mit dem School Boy: STEELE MOTHERS

Doug Dougerson kann es nicht fassen, bleibt fassungslos auf dem Boden sitzen.
Steele Mothers bekommt seinen Titelgürtel überreicht und bietet Doug Dougerson die Hand an, um ihm hochzuhelfen.
Doch Doug schlägt sie beleidigt weg, rollt sich unter leichten Boos der Fans aus dem Ring und geht schlecht gelaunt backstage.
Steele Mothers nimmt es gelassen und feiert stattdessen seinen Sieg mit den Fans, hier in seinem Heimatland, bis die Show endet.

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