Behind the Scene: Das Tokugawa Interview

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Behind the Scene: Das Tokugawa Interview

#1

Beitragvon The Barbedwire Warrior » Fr 22. Feb 2019, 12:12

Kurz nach der Veröffentlichung eines schockierenden Videos, indem sich der Stacheldrahtkrieger seinen Anhängern als fanatischer Krieger zeigte, der einen persönlichen Krieg gegen die USA, Donald Trump und amerikanischen Wrestler führt, zeigt sich Fürst Tokugawa gesprächsbereit. Er stellte sich den Fragen der japanischen Presse in einem großen Interview und legte seine Beweggründe und Ziele offen. Dabei schnitt Kaito Tokugawa verschiedene Themen an, ließ jedoch wenig Spielraum für die Fragen der Fans.

Kaito Tokugawa über ...

... weitere Interviews
In einem kurzen Statement stellte der Japaner klar, dass er zukünftig nicht länger an Einladungen der amerikanischen Presse zu Interviews oder ähnlichen Veranstaltungen interessiert sei. Er würde sich nur noch mit Reportern und Wrestling News Plattformen treffen, die sich seiner Meinung nach als würdig erwiesen haben persönliche Gespräche mit Tokugawa führen zu dürfen.

... seine Wrestling Karriere
Tokugawa stellte klar, dass seine Wrestling Karriere schon immer auf die bedingungslose Hingabe zum Sport basiert. So würde er schon sein ganzes Leben schockierende Moves trainieren, die dem Gegner nicht nur Schweiß und Blut abfordern, sondern sie auch körperlich extrem belasten sollen. Tokugawa stellte unmissverständlich klar, dass jedes Match gegen ihn sehr große Fähigkeiten verlangen würde. Denn Tokugawa würde zu keiner Zeit von seinem High Risk Strong Style Stil abweichen und niemals seine Stacheldrahtrüstung ablegen, nur um die verweichlichten Körper seiner Gegner zu schützen.

... die Frage, warum er Stacheldraht auf seiner Kleidung verwendet
Zum ersten Mal in seiner Wrestling Karriere antwortete der Japaner auf diese Frage mit der Tatsache, dass er seine Stacheldrahtrüstung zunächst explizit für die amerikanischen Fans entwickelte. Denn die Amerikaner, vor allem die GWS Fans, seien sehr blutgierig und regelrechte Fanatiker, wenn es darum ginge, dass Wrestler in Matches bluten müssten. Er, Kaito Tokugawa, hätte diesen Blutdurst der Fans lediglich zum Anlass genommen seinen eigenen Stil zu erweitern, neue gefährliche Moves einzustudieren und die eigenen Fähigkeiten bis ans Limit zu treiben, um die Bedürfnisse der Fans zu stillen. Am Ende ginge es ihn aber nicht wirklich um die Fans, sondern um die Bereitschaft alles für den Sport zu geben, den man liebe. Und Tokugawa liebe es halt, die Welt mit seinen Auftritten zu schockieren.

... den Dämonen in ihm
Hier erklärte Tokugawa, dass der Dämon in ihm eine besondere Kraft sei, die ihn zu einem einzigartigen Wrestler machen würde. Denn der Dämon würde ihn dazu zwingen, sich immer wieder mit der eigenen Schwäche befassen zu müssen. Er müsse ständig seinen nächsten Schritt überdenken und einen klaren Gedanken fassen, um seine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Der Dämon sei ein Verführer, der ihm zwar sehr große Kraft verleiht, insbesondere den Mut, im Ring das zu zeigen, was Tokugawa täglich zeigen würde, aber dennoch eine ständige Kontrolle von Körper und Geist erfordern. Der Dämon sei der Grund dafür, dass Tokugawa ein sehr strenges Training absolvieren müsse und wenn er dies nicht regelmäßig tue und die Bedürfnisse seines inneren Dämons nicht befriedigen würde, dann würde er (der Dämon) ihn mit einer harten Niederlage in einem Match bestrafen. So, wie es etwa beim Battlefield X geschah.

... das Battlefield X
Das Battlefield empfand Tokugawa als die größte Herausforderung seines Lebens. Zwar konnte er nur den 5. Platz erreichen und damit ein schlechteres Ergebnis einfahren, als beim Battlefield VII, aber dennoch sei das ein gutes Ergebnis. Auf die Tatsache, dass er den Sieg abermals verpasste angesprochen, sagte Tokugawa, dass dies keine Rolle spielen würde, da ihm mehr als eine Option bliebe, um seinen Weg an die Spitze zu gehen. So stellte der Japaner klar, dass es in der GWS schon immer so war, dass jeder ehemalige Salvation Champion irgendwann einen World Carnage Titelkampf beanspruchen – und erhalten würde. Er habe bislang kein GWS World Carnage Titelkampf bestritten oder gefordert. Das würde sich jedoch mit seiner Rückkehr ändern, den er habe nicht vor auf seine Gelegenheiten zu warten, er würde sie sich einfach nehmen. Vom heutigen Tage an solle jeder Champion besser Augen im Rücken haben, denn er (Tokugawa) würde keine Gelegenheit auslassen, die Champions der GWS hinterrücks zu attackieren, bis man ihm freiwillig gebe, was er für sich einfordern würde.

... die Frage, wie er einen Titelkampf erzwingen will
Bei dieser Frage wies Tokugawa auf die Zerbrechlichkeit menschlicher Körper hin und fragte den Reporter, wie lange ein Mensch seiner Meinung nach pausenlose seelische oder körperliche Attacken standhalten kann? Er stellte klar, dass Tokugawa jedes Mittel recht sei, um an die Spitze zu kommen. Von Horror Momenten im Ring, über die psychologische Kriegsführung bis hin zu brutalen Beatdowns und Streetfights im Backstagebereich. Wenn man seine Ansprüche ignoriere, würde er einfach jeden dämlichen Amerikaner solange verprügeln, bis dieser seine Karriere beenden müsse.

... seinen Feldzug gegen Amerika und Trump
Den „Feldzug gegen Amerika“ stritt Tokugawa ab. Seiner Meinung nach handelt es sich hierbei eher um eine Korrektur der alten Ordnung und Donald Trump sei ein unfähiger Stümper, der nicht nur der Welt schadet, sondern vor allem das Wrestling selbst. Daher sieht es Kaito Tokugawa als seine Aufgabe an, eine neue Weltordnung zu errichten, in dessen Fokus Puroresu steht. Japan und der Strong Style seien das Wrestling Produkt der Zukunft, den niemand will das ‚America First‘-Produkt in der Welt wirklich sehen und schon gar nicht im Wrestling! Daher steht die absolute Vernichtung amerikanischer Wrestler, vor allem der Donald Trump Anhänger, im Fokus seiner (Tokugawas) Aufgaben.

... Hass und Rassismus
Tokugawa bestritt, ein Rassist zu sein. Viel mehr sei er ein Anhänger der alten Traditionen, in dessen Fokus die japanischen Krieger stehen. Er gab dem Reporter zu verstehen, dass es nicht der Kaiser, die Samurai oder gar ein Shogun war, der den Isolationismus Japans beendete. Ginge es nach den Samurais würde Japan noch heute in der abgeschiedenen Isolation leben und eine Gesellschaft leben, in der nur Japan von Bedeutung ist und der Rest der Welt schlicht ignoriert wird. Das kann man wohl kaum als Rassismus bezeichnen, denn das würde im Umkehrschluss ja bedeuten, dass man den Gaijins (den Fremden) irgendeine Bedeutung zumisst oder ihnen gar Aufmerksamkeit zukommen lässt. Aufmerksamkeit verdienen seiner Meinung nach nur die großen Krieger der Welt – und sonst niemand!

... Fox McCloud & Cheetara
In dem Interview versicherte Tokugawa vor Fox McCloud den größten Respekt zu haben und mit der mutmaßlichen Entführung nichts zu tun zu haben. Er versicherte dem Reporter weiterhin, hätte Tokugawa gegenwärtig Interesse die alte Rivalität wiederzubeleben, dann wüssten Cheetara und Fox sehr genau, dass er es sei, der ihnen den Krieg erklärte. Außerdem bringe ihm eine Entführung nichts, da es bekanntlich seine Aufgabe sei, den Feind im Ring vor den Augen der Öffentlichkeit zu vernichten. Er gab dahingehend zu verstehen, dass Cheetaras Entführung seiner Zeit ein taktisches Stilmittel war, um Fox McClouds Kampfkraft schwinden zu lassen. Eine Entführung seiner Person hätte niemals diese Wirkung entfalten können und einen Kampf mit Cheetara wäre niemals das Ziel gewesen, da es im Wrestling darum ginge, den stärksten Feind vor den Augen der Fans zu vernichten, um Stärke zu zeigen. Cheetaras unbegründete Anschuldigung betrachte er (Tokugawa) als eine Beleidigung, um die er sich zu gegebener Zeit vielleicht kümmern werde.

... Kira Sarnov
Auf die Frage, wer seiner Meinung nach für die Entführung in Frage kähme antwortete Tokugawa offen, dass seiner Meinung nach Kira Sarnov einen Vorteil hätte. Doch falls die Gerüchte stimmen, sie und die Russen stecken dahinter, wäre die Entführung ein wirklich dämlicher Schachzug. Denn seiner Meinung nach mache es keinen Sinn, einen Fox McCloud wütend zu machen und zu provozieren, da Fox an sich ein sehr disziplinierter Athlet ist und mit solchen Methoden kaum zu brechen ist. Aber am Ende des Tages ist das das Problem der Entführer, nicht seins.

... Dragon Star
Das junge Mädchen bezeichnete Tokugawa in dem Interview als außergewöhnliches Talent, das Beste das Japan gegenwärtig zu bieten hätte. Zeitgleich dementierte Tokugawa die Gerüchte einer Zusammenarbeit. Er habe Dragon Star lediglich in den Sattel geholfen, ihre GWS Karriere zu starten und dafür eine Gegenleistung erhalten. Man solle hier nicht mehr reininterpretieren, als da ist, denn in Wahrheit handele es sich hierbei um eine simple Geschäftsbeziehung. Auf die Gerüchte angesprochen, ob Dragon Star wirklich Sakes Schwester sei, antwortet Tokugawa, dass er das nicht mit absoluter Gewissheit sagen könne – denn er habe Sake nie nach ihrer Verwandtschaft gefragt.

... Angelina (Mendoza?)
An der ehemaligen Queen ließ der japanische Fürst kein gutes Haar aus. So bezeichnete Tokugawa Angelinas Worte über ihn als beschämend, immerhin sei sie (Angelina) diejenige, die versucht ihre Vergangenheit zu tilgen. Tokugawa stellte klar, dass ein Mensch ohne Vergangenheit ein Mensch ohne Zukunft sei, weswegen es keinen Sinn mache, alles dafür zu tun, dass die Vergangenheit aus der kollektiven Erinnerung der Fans gestrichen werde. Er selbst sei Stolz darauf, Teil einer Familientradition zu sein, die nahezu 1000 Jahre zurückreicht. Aber Frauen wie Angelina würden das niemals verstehen und alles für den kurzen Ruhm geben. Ebenso gut hätte sie (Angelina) ihr Talent in einer Porno Serie zeigen können. Vermutlich wäre das eine bleibende Erinnerung für die GWS Galaxie gewesen, anstatt ihr Leben einer Ring Karriere zu widmen.

... das Comeback des Extreme Fighter Levy
Bei diesem Thema zeigte sich Tokugawa zunächst sehr bedächtig und ließ den Reporter wohl einige Zeit warten, ehe er antwortete. Zumindest schrieb man es so nieder. Für Levy zeigte Tokugawa keinerlei Respekt, im Gegenteil. Es ließ den Reporter deutlich spüren, dass es ihn gar nicht in dem Kram passe, dass sich Levy selbst als extreme Fighter bezeichnet. In seinen (Tokugawas) Augen hätte es niemand verdient, sich extreme Fighter zu nennen, der nicht an seinem (Tokugawas) Standard herankäme. Die Aktionen, die Levy seinerzeit im Ring zeigte, mögen damals eine große Wirkung entfaltet haben – doch in Zeiten eines Stacheldraht-Kriegers wirken diese Aktionen lächerlich und bedeutungslos. Auf den Hinweis des reporters, dass Levy dafür bekannt sei anderen Wrestlern Arme und Beine zu brechen antwortete Tokugawa, dass dies die Aktionen großer Feiglinge sei, denn Gegner, die nie wieder in einen Ring steigen können, die könne man wohl kaum ehrenvoll besiegen, um dessen Legende zu brechen und den eigenen Ruhm zu fördern. Abschließend bezeichnete er Levy als schwache Ikone, die sehr leicht zu brechen wäre, wenn er dies denn ernsthaft beabsichtigen würde. Gegenwärtig sei der extreme Fighter jedoch keine Aufmerksamkeit wert. Es sei ein Wrestler, der sein Zenit schon weit überschritten habe – seit 15 Jahren genauer gesagt.

... American Pride beim Battelfield X
Tokugawa erklärte die Konfrontation mit American Pride als einen großen Fehler seinerseits. Es sei gut für ihn, dass er nicht wieder im GWS Ring zu sehen sei, denn wäre er hier, würde Tokugawa ihn für sein Vergehen beim Battlefield sehr hart bestrafen. Da American Pride aber zu feige für ein Comeback sei, dürfte dieses Dreammatch in nächster Zeit sehr unwahrscheinlich werden. Doch falls American Pride sich erneut in der GWS zeigen würde, würde er es sehr schnell bereuen, so Tokugawas Worte zu dem Thema.

... seine Zukunft im Wrestling und der GWS
Abschließend kündigte Tokugawa eine große Rückkehr an, denn er habe nicht vor die Wrestling Bühne wieder zu verlassen. Noch immer plane er das Wrestling Business als größter Champion aller Zeiten zu verlassen und würde alles tun, um sich die Krone aufzusetzen: den GWS World Carnage Champion Titel. Seinen Feinden riet der japanische Fürst, gut aufzupassen, denn es wäre jederzeit möglich, dass sie ihm (Tokugawa= über den Weg laufen und seine wahre Macht gnadenlos zu spüren bekämen. Und mehr gäbe es gegenwärtig nicht zu sagen.


Quelle: puroresu-news.jp
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