National Fantasy Wrestling Day

Es gibt wichtige Neuigkeiten, besondere Events, Grundsatzfragen oder wollt ihr einfach nur über das schönste Hobby der Welt reden? Dann hier herein damit.

Moderatoren: Rock Bottom, Sharpshooter, German Suplex

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#131

Beitragvon Hellknight » Mi 31. Mai 2017, 08:55

Riesiges Event... lese ich auf jeden Fall am Wochenende mal durch und gebe kurzes Feedback ab.

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#132

Beitragvon Golphin1701 » Mi 31. Mai 2017, 16:50

Endlich war es soweit: der große Event „National Pro / Fantasy Wrestling Day“ (?) ist endlich on air gegangen … und die Vorfreude hat sich wie immer gelohnt. Ein ganz großes Dankeschön an alle Schreiberlinge sowie die widervereinigte Kapelle, der sich die Bürde aufgeladen hat, das alles unter einen Hut zu bekommen, durchzumixen und ihm kreativ den letzten Feinschliff zu verpassen. „Mission accomplished“ würde ich da sagen - und noch untertreiben.

Mal gucken, ob ich das einzeln aufgedröselt bekomme …

Schönes Opening von Oake und Christian Smith darf auch noch ein paar Worte loswerden - und ganz nebenbei die Werbetrommel rühren. Schmissige Worte - und es hat gepasst. Aber nur zur Erinnerung: manchmal kann so etwas auch nach hinten losgehen, wie kürzliche Pokal-Halbzeiten bewiesen haben … ;)

Noch besser das Segment mit Miller und seinen Padawans. Hatte eigentlich gedacht, die Zeiten arroganter Ausbeuter-Schleifer sind vorbei, aber hier wirkte das richtig gut gemacht. Zudem scheint Miller musicalmäßig richtig guten Geschmack zu beweisen. Muss schon was draufhaben, wenn die Wackeldackel die Spießrutenläufe ohne zu murren über sich ergehen lassen.

Caleb Storm (w/ Shane Dunlap) (c) v Hiro Gojiro
Ein Opener, wie er sein sollte: kurz, knapp, knackig - wie früher die CW-Fights der WCW. Gut geworden.

Zum Seg der Blood Brothers Connection kann ich nicht viel sagen, da ich weder die noch den Angle noch die Liga kenne. Gänzlich unbeleckt und von außen betrachtet aber ganz neckisch geschrieben als Anheizer für die kommenden Matches des Abends. Eher ein Blick zurück denn nach vorn, aber unterhaltsam allemal.

Anschließend in dieser Quali passendes Interview mit Ariana, John-Dog und TAFKAMaddog (der andere Name ist mir zu schwierig…). Dachte erst, dass sich die feinste Schwarz-Weiß-Malerei durch das ganze Interview zieht, aber dann wurde es doch noch sehr ansprechend. Nightfiger – interessanter Name, wobei ich mich frage, was ein „Figer“ ist … Schöner Schlagabtausch.

Partners in Crime vs. Cave Canem
Über dieses Match möchte ich aus naheliegenden Gründen keine Worte verlieren – außer: hoffe, es hat ein wenig gefallen …

Who let the dogs out – Teil 2. Crutch als John-Dogs moralische Unterstützung ist natürlich ein schöner Schachzug … glaube ich, den auch hier fehlt mir der Background. Aber als chipsmampfendes Face kommt das natürlich geil rüber. Das Match wird somit richtig klasse angeheizt, dafür schon mal ein dickes Lob.

Lara Lee vs. Kwoga
Auch wenn ich mir jetzt mit Sicherheit etliche böse Rückmeldungen einhandele: ich kann noch immer nix mit steroidierten Terminatrix-Walküren anfangen, die sich mit Männern prügeln. Da ist mein konservativer Schatten einfach zu groß, um drüberzuspringen. Aber bei Lara Lee passt es zumindest von der Chyna-esquen Optik. Der ehemalige XAW – Champ Kwoga als Gegner passt da natürlich im Rahmen des Powerhouse – Duells – einen einheitlichen Level sehe ich da allerdings im weiteren Sinne nicht wirklich. Match war klasse, hart und sehr atmosphärisch – mit dem David/Goliath-Effekt. Gut gebookt und durchgezogen.

Miller’s Gang die Zweite … merke gerade, dass für einige Leutchen etwas hätte gemacht werden sollen, denn die Segs heizen nur einzelne Matches an. Na egal: Miller wieder ein Ekelgott vor dem Herrn. Die Ryan Gossling – Nummer ist wirklich grandios – noch mehr mit der Wilson-Erwähnung (weiß nicht, was er gegen den hat …). Zumindest aber heizt er seine Jungs entsprechend richtig an.

Allied Eagles vs. Scott Miller Academy
Match selbst ist klasse geworden, selbst wenn die Adler hier die etwas farblose Variablen-Geige spielen und auch das Move-Repertoire bis auf den Finisher etwas kreativer hätte ausfallen können. Sehr ausgewogenes Match mit einer Extra-Portion Miller: er verkauft sich gut, aber dieses Finish kann vom logischen Verständnis nie real so durchgehen. Es sei denn, Lacey saß zuvor in ner abgeschottenen Kabine und Peterson hüllt sich hinterher in Schweigen. Verdientes, gutes Finish, aber recht an den Haaren herbeigezogen.

Ariana talkt mal wieder – diesmal mit einer FW-Ikone: finde Collsen als Char klasse – egal, welche Liga er gerade beehrt (IMO die EWE derzeit …). Auch er heizt den Megafight mit BJ richtig an. Einzige bizarre Situation als Ariana auf die Begegnung mit Lindsey verweist – die aber erst später und auch nach dessen Match kommt. Welcome to a new episode of „Twilight Zone“ …

Richtig starke Promo dann von Ricks. Lief als Film sehr gut vor meinem inneren Auge ab. Bin gespannt, wie er sich dann in der Liga schlägt.

Circumvent vs. Shadow
Ein Match … an dem sich für mich persönlich sehr stark die Geister scheiden und bei dem ich gleichzeitig erfreut wie ernüchtert bin. Ohne Frage haben wir mit dem beschwipsten Waliser einen PCWA – Superstar im Ring, der einen bombastischen Entrance fabriziert, mit den Fan-Emos spielt und letztlich ein insgesamt tolles und sehr ausgewogenes Match zelebriert, in dem der EWE-Schatten sehr stark dargestellt wird. Und doch – Shadow bleibt nur ein Schatten … und noch eine Spur mehr als die Eagles zuvor eine austauschbare farblose Variable. Kein Entrance, kein Theme wie man es vom Unfathomable Dark gewohnt ist – er ist einfach nur im Ring als verbaler stummer Sparringspartner Vents. Hier wurde meines Erachtens viel von einer möglichen Match-Magie verschenkt. Der Kampf wiederum ist tadellos, spannend und wird beiden Fightern mehr als gerecht … aber auch hier wirkt das Move-Set leicht fremd. Unterm Strich bleibt aber ein gutes Gefühl …

Anschließend sehr geiles Seg mit den Truckern von Big Rig. Erinnert einen irgendwie an die Wochenshow – Vera***e mit den Klitschko-Brüdern damals, falls das jemand kennen sollte. Zwar etwas lang, aber klasse.

Aiden Lindsey vs. Alex Ricks vs. Patrick Reynolds
3-Way ist natürlich eine schwierig zu schreibende wie bookende Nummer – aber der hier war mehr als ordentlich mit richtig guten Aktionen. Einzig ein paar Absätze wären besser gewesen in Hinblick auf die Optik, aber das nur am Rande. Tolles Match und Status quo beibehalten, ohne wirklichen Gesichtsverlust für einen der drei – well dunn!

Gruppenkuscheln unter der Dusche – und sowas bei Sports Entertainment. Aber auch irgendwie putzig die Einlage … vor allem, da keiner auf die Idee mit der fallengelassenen Seife kam. Ich fand mich jedenfalls gut unterhalten – manchmal nicht ganz politisch korrekt, aber unterhalten …

Und nochmal Circumvent – einmal war offensichtlich nicht genug. Wieder ein klasse Monolog, sehr authentisch … aber nach dem Sieg hätte ich das nicht wirklich noch gebraucht. Trotzdem gute Leistung des Brit Poppers – der wohl GFCW und im besonderen Coach Miller challengt. Na denn man toi toi toi …

Mad Dog vs. Johnboy Dog
Und da ist das große Duell der beiden Kampfhunde. Eine harte Schlacht mit viel Emotionen wie man es sich nun mal wünscht und dann auch bekommt. Das Finish wirkte zwar, als wenn es ein wenig plötzlich daherkommt – aber als Ouvertüre zu einem wahrscheinlich weiteren Kampf irgendwann genau der richtige Ausgang. Hab mich nur gewundert, wo Crutch blieb: kriegt ein großes Seg, wird im Match dann aber nicht erwähnt (oder ich hab’s überlesen …)

Dann endlich das Seg mit Lindsey und Collsen, das schon stattgefunden hat (?) … oder noch wird … egal: beide rasseln mit den Säbeln – und das prognostizierte Duell dürfte nicht mehr lange auf sich warten lassen. Vielleicht beim zweiten NFWD zum Jahresende?! Mal schauen …

Fight Club vs. Big Rig
Gewaltiges Match – nicht nur von den Worten her. Ging gut los mit ner Kommentatoren-Wachablösung bis hin zu den Entrances, die ausgiebig zelebriert wurden. Die Matchaction war lang …. laaaaaaang, aber gut mitzuverfolgen und –erleben. Der segmentierte Stil ist natürlich ein Stilmittel persönlicher Natur – ich weiß allerdings nicht, ob das gerade in einem Tag Team Match so ganz glücklich gewählt ist. Dafür wieder sehr plastisch und greifbar, dass man mitfiebern konnte. Zwar schwierig für Nicht-GFCWler rauszubekommen, was ein fliegender Bär oder Miss Piggy sind, aber trotzdem ganz tolle Leistung. (… und: Glückwunsch!!!)

… doch damit nicht zu Ende – denn der Fight Club scheint auch vor dem Ende zu stehen, wenn man dem Aftermath sowie den deutlichen Worten Randalls glauben schenken darf. Der nächste Kriegsabend ist damit schon gut bestückt.

American Pride vs. Kriss Dalmi
Interessante Vorschusslorbeeren, obwohl noch nix geschehen … naja … fängt ja schon mal gut an, dass Entrances und Ankündigungen auf Sparflamme bleiben. Ansonsten aber ein bombastischer Fight, der den Ankündigungen denke ich gerecht wird, obwohl das Tag Team Match zuvor die Latte recht hoch gelegt hatte. Drama zum Schluss, aber soweit eine ausgeglichene solide Leistung, bei der mal wieder die körperliche Konstitution matchentscheidend war.

David Collsen vs. BJ Punk
Ein Match, das wahrlich keine große Ankündigung nötig hat und allein von der Ansetzung her mit der Zunge schnalzen lässt. Sehr schöner Entrance und auch im Fight selbst konnte man den Glamour förmlich spüren. Collsen ist für solche Fights einfach ein Parade-Heel – in diesem mit Punk als Gegner auf Augenhöhe. Wie gesagt sehr gut geschriebenes Match, wobei das Match im Block wieder etwas erschwert zu verfolgen war. Das Finish …. tja, war salomonisch nicht anders zu booken, was auf den ersten Blick ein wenig schade ist, andererseits aber neue Optionen offen- und beide Fighter halbwegs stark aussehen lässt. So gesehen ein würdiger Mainevent und gut gelungen.

Starke Promo von Collsen zum Schluss, aber für einen finalen Feel Good Moment oder einen Fingerzeig zum „was kommen könnte“ zum PPV-Abschluss hätte ich schon noch plädiert. Naja, wird bestimmt noch beantwortet werden.

Alles in allem grandiose Leistung und eine wie ich finde sehr gute Show. Nochmal Chapeau für alle Beteiligten und so schließt der PPV mit den Lyrics von Frank Senatra, dem Schwager von Frank Sinatra … schöne Nummer – fehlt eigentlich nur noch das „We’ll be back!“ Schau mer mal …
„Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich.“

"Es ist gut möglich, keine Fehler zu machen und doch zu verlieren. Das ist kein Zeichen von Schwäche - das ist das Leben."

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#133

Beitragvon Mad Dog » Sa 3. Jun 2017, 11:15

Nightfiger dürfte ein Rechtschreibfehler sein ;) es heißt Night Fighter.
XFWA Redemption 54:
RM: Aus Xtreme Fantasy Wrestling Alliance wird Caribbean Wrestling Council. Und seien wir ehrlich: Das wurde auch Zeit!

Mad Dog nickt zustimmend.

RM: Was zum Teufel bedeutet Fantasy Wrestling überhaupt? Was hier ab geht ist Real. Es ist nicht so, als ob wir die Hirngespenster irgendwelcher spätpubertären, jungen Erwachsenen im Internet sind!

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#134

Beitragvon Golphin1701 » Sa 3. Jun 2017, 12:03

Mad Dog hat geschrieben:Nightfiger dürfte ein Rechtschreibfehler sein ;) es heißt Night Fighter.
Es war auch ... ;) ... gemeint ... (;))
„Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich.“

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#135

Beitragvon Wolfhart » Mi 21. Jun 2017, 02:14

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, die Show komplett zu lesen - diese Idee hab ich aber nach ca. 1/4 der Show bereits geknickt und habe einige Ding nur noch überflogen, andere gezielt rausgepickt. Mir scheint, wenn ich mich hier so umgucke, dass ich damit sogar noch einer der hartnäckigeren Leser bin. Erinnert mich ein bisschen an den "Essence of Wrestling"-Event, den Movado und ich seinerzeit auf die Beine gestellt hatten. Am Ende gabs weniger Downloads als Teilnehmer und, glaub ich, ein einziges Review, nämlich von Movado, also dem Haupt-Veranstalter, der die Show notwendigerweise sowieso lesen musste.

Ganz so möchte ich euch nicht im Regen stehen lassen. Möchte daher zumindest ein PAAR Sachen ansprechen, ein paar POSITIVE Sachen... Natürlich hatten die folgenden Texte auch hier und da ihre Schwächen, ich hab aber überhaupt keine Lust, die zu kritisieren, sondern, nochmal, möchte mich auf das konzentrieren, was ich GUT fand.


*Da war zum einen schon früh in der Show eine Promo des Fight Club. Wer auch immer dahinter steckt - hier im Thread steht nur "Spieler des Fight Club" - na denn, Spieler des Fight Club, ich gratuliere: SO muss eine Wrestling-Promo aufgebaut sein. 1) Sag mir wer die Typen sind - und warum sie mich interessieren sollen. Check. 2) Sag mir was sie vorhaben - und warum mich das interessieren soll. Check. 3) Fass dich dabei kurz genug, dass man das Ding auch wirklich zu Ende liest, und mach die Bühne wieder frei. Check.
Das Ergebnis? Dass ich wissen will, wie es mit diesen Chars weitergeht. Wenn DAS NICHT das Ziel einer Promo ist - was dann?

*Ähnlich ging's mir mit der Promo von S1margl und Johnboy Dog, allerdings fand ich die oben genannte einfach ein Stück glaubwürdiger & schmissiger.

Dementsprechend wollte ich bei beiden Promos auch die dazugehörigen Matches lesen. Nochmal: ich halte mich hier an das, was ich GUT fand, der Rest soll hier mal nicht interessieren.

*Ich hatte gehofft, dass Fight Club vs Big Rig an die gute Leistung im Skit anknüpfen konnte - und wurde nicht enttäuscht! Starkes Match, wirklich! Das fängt schon bei Sprache an. Der "Spieler vom Fight Club" hat einfach eine Art zu formulieren, die nur selten (aber manchmal schon ;)) langweilig wird. Irgendwie ist alles da lebendig und bunt, if that makes sense. Zweitens, wie hier mit dem "erwarteten" Hot Tag-und-einmal-aufgeräumt-und-Cover-1-2-3 - Finish gespielt wird, das eben vom Leser erwartet wird, aber so nicht kommt (falls sich an dieser Stelle jemand über Spoiler beklagt, bitte ich diesen, mit einem umfassenden Show-Review den Nachweis anzutreten, dass er diese Show tatsächlich noch lesen wollte. A's klar?). Sehr fein. Drittens, dass sich der "Spieler vom Fight Club" traut, die Faces gehörig durch die Mangel zu drehen. Wo doch heute alles ein ständiges Kopf-an-Kopf-Rennen sein muss, wo jeder maximal vier, fünf Moves nacheinander ins Ziel bringen darf, bevor er abgekontert wird und der nächste seine vier, fünf Treffer ins Ziel bringt. Behalt dir das bei, Spieler vom Fight Club! Die richtige Psychologie braucht die richtige Match-Struktur. Auch in diesem Punkt alles richtig gemacht.

*Apropros Psychologie. Möchte noch auf den Kampf S1margl vs Johnboy Dog eingehen. Schreiber ist laut Liste der gute Movado, und das merkt man. Was ist der krasseste Move in diesem Match? Ich glaube, ein Vertical Suplex. Warum macht dieses Match GERADE DESWEGEN viel Spaß? Weil es ein KAMPF ist. Ein Brawl, böser Cowboy gegen guter Cowboy. Da wird schon mal von vornherein klargemacht, was für eine durchtriebene Drecksau dieser S1margl ist. Aber ohne gleich das ganze Pulver zu verschießen. Dann ist da McFly als Referee. Welche Rolle wird er dabei spielen, zumal er recht schnell mit dem Heel aneinandergerät? Das ist doch viel interessanter, als dass jemand einen getexteten Inverted Spinning Reverse Over-the-shoulder Schießmichtot zeigt, den ich mir nur vorstellen kann, wenn ich ihn schon mal gesehen habe, und wenn ich ihn schon mal gesehen habe, ist er nix spektakuläres mehr.
Oh, und da ist dieser Submission Struggle im Texas Cloverleaf. Sehr fein. Seeehr fein! Leute, NEHMT EUCH BEI SOWAS ZEIT. Beschreibt, sodass man es regelrecht FÜHLEN kann, wie der Hold langsam die Kraft aus seinem Opfer zieht, Stück für Stück seinen Willen bricht, der doch das einzige ist, was den Gepeinigten noch am Aufgeben hindert...und ihn dann letztlich zurückkämpfen lässt.
Movado, wir MÜSSEN wirklich mal was zusammen machen, bevor noch irgendeinem von uns beiden aufm Weg zur Arbeit ein Backstein aufn Kopf fällt...



Ja, und das war's schon. Den Rest habe ich entweder nicht gelesen oder fand ihn nicht gut, und anhand dieser Aussage kann jeder für sich selbst beschließen, dass bei seinem Zeug dann ja wohl sicher ersteres der Fall sein muss. Und damit können wir wohl am Ende alle leben. Der Mann des Abends für mich war jedenfalls der "Spieler vom Fight Club", aus oben genannten Gründen.



Klingt dieses Posting irgendwie schroff? Pissed? Überheblich? Wenn ja, liegt's daran, dass mich das alles irgendwie nervt. Irgendwie haben hier alle auf einen riesigen 43.000 Wörter - Haufen geschissen, der jetzt halt rumliegt und langsam verwittert. Die Showersteller hatten Stress, die Leser hatten/haben Stress, die Schreiber - das beweisen ja einige Post in diesem Thread - teilweise auch. Und am Ende fragt man sich als Aussenstehender so: wofür war das ganze Elend jetzt eigentlich gut?
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Beitragvon Movado » Mi 21. Jun 2017, 09:32

Wolfhart hat geschrieben:Erinnert mich ein bisschen an den "Essence of Wrestling"-Event, den Movado und ich seinerzeit auf die Beine gestellt hatten. Am Ende gabs weniger Downloads als Teilnehmer und, glaub ich, ein einziges Review, nämlich von Movado, also dem Haupt-Veranstalter, der die Show notwendigerweise sowieso lesen musste.
Die Show stand damals unter keinem guten Stern, da ich mich damals ja zwischenzeitlich vom FW zurückgezogen hatte. Aber ich gebe dir in Teilen Recht. Es gibt immer viele Spieler die gerne dabei sein wollen, aber letztlich sich übernehmen. Die SC-TV Experimente haben damals gezeigt, dass ohne den regelmäßigen Ablauf und den 'Druck' einer Liga, kein One Night Only Event zu stemmen ist. Traurig ist dabei, dass es ja auch heuer Spieler gibt die den Sinn einer Deadline bisweilen nicht erfassen oder diese zumindest großzügig auslegen...
Wolfhart hat geschrieben:*Apropros Psychologie. Möchte noch auf den Kampf S1margl vs Johnboy Dog eingehen. Schreiber ist laut Liste der gute Movado, und das merkt man. Was ist der krasseste Move in diesem Match? Ich glaube, ein Vertical Suplex. Warum macht dieses Match GERADE DESWEGEN viel Spaß? Weil es ein KAMPF ist. Ein Brawl, böser Cowboy gegen guter Cowboy. Da wird schon mal von vornherein klargemacht, was für eine durchtriebene Drecksau dieser S1margl ist. Aber ohne gleich das ganze Pulver zu verschießen. Dann ist da McFly als Referee. Welche Rolle wird er dabei spielen, zumal er recht schnell mit dem Heel aneinandergerät? Das ist doch viel interessanter, als dass jemand einen getexteten Inverted Spinning Reverse Over-the-shoulder Schießmichtot zeigt, den ich mir nur vorstellen kann, wenn ich ihn schon mal gesehen habe, und wenn ich ihn schon mal gesehen habe, ist er nix spektakuläres mehr.
Oh, und da ist dieser Submission Struggle im Texas Cloverleaf. Sehr fein. Seeehr fein! Leute, NEHMT EUCH BEI SOWAS ZEIT. Beschreibt, sodass man es regelrecht FÜHLEN kann, wie der Hold langsam die Kraft aus seinem Opfer zieht, Stück für Stück seinen Willen bricht, der doch das einzige ist, was den Gepeinigten noch am Aufgeben hindert...und ihn dann letztlich zurückkämpfen lässt.
Danke für die Blumen. Ich persönlich hatte eher Angst, dass die S1/CMJ Komponente zu stark erscheinen würde. Ansonsten ist das Match halt Old School. Ich kann auch anders wenn es sein muss. Aber ich gebe ehrlich zu, dass dies der Style ist in dem ich am besten bin.
Wolfhart hat geschrieben:Movado, wir MÜSSEN wirklich mal was zusammen machen, bevor noch irgendeinem von uns beiden aufm Weg zur Arbeit ein Backstein aufn Kopf fällt...
Nun, dafür müsste ich wohl erst wieder in eine MW Liga kommen? Geht im Moment nur leider nicht. Bin da in der PCWA gerade als Turniersieger unabkömmlich. Dazu leide ich gerade an akuter Zeitknappheit durch meinen Beruf bzw. meine Stellung als stellv. Objektleiter. Und dies wird sich in absehbarer Zeit leider nicht ändern. Von daher bleibt dies wohl erst einmal nur ein frommer Wunsch. -.-
Wolfhart hat geschrieben:Klingt dieses Posting irgendwie schroff? Pissed? Überheblich? Wenn ja, liegt's daran, dass mich das alles irgendwie nervt. Irgendwie haben hier alle auf einen riesigen 43.000 Wörter - Haufen geschissen, der jetzt halt rumliegt und langsam verwittert. Die Showersteller hatten Stress, die Leser hatten/haben Stress, die Schreiber - das beweisen ja einige Post in diesem Thread - teilweise auch. Und am Ende fragt man sich als Aussenstehender so: wofür war das ganze Elend jetzt eigentlich gut?
Ein wenig pissed wirkt es schon. Ich kann es aber verstehen. Fühle mich aber als 'Teilnehmer' selbst ein wenig in Schuld etwas zu der Show zu sagen. Nur, aus genannten Gründen bin ich auch nicht zum tieferen lesen dieser Show gekommen und habe bisher nur überflogen. Da gebe ich natürlich kein Feedback ab, einfach weil es nicht fundiert genug wäre. Was am Ende bleibt ist die erneute Erfahrung, dass One Night Only Events immer eine gute Idee aber leider in der Schlussphase meist sehr anstrengend sind.
PCWA Executive Producer & Freelance FW Consultant

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#137

Beitragvon Wolfhart » Mi 21. Jun 2017, 14:16

Ich glaube ich habe mich da heut nacht ein bisschen im Ton vergriffen, entschuldigt bitte deswegen. Formulierungen wie "alle auf einen Haufen geschissen" oder "dieses Elend" etc. müssen echt nicht sein.

Was ich damit zum Ausdruck bringen wollte, ist einfach nur folgendes:
jeder, der sich an dieser Show beteiligt hat, hat viel Mühe da hineingesteckt. Was ist jetzt der Lohn für diese Mühe? Ich meine, wenn man sich die Mühe macht einen Kuchen zu backen, hat man hinterher einen Kuchen. Schmeckt lecker, oder? Das war's wert! Und hier? Also, ist diese Show jetzt für alle Beteiligten die angestrebte Belohnung? Ich fürchte nein. Denn ausser dass man "daran beteiligt war", wird man wenig davon haben.
Ich wollte darauf anspielen, dass solche Mammut-Shows, bei denen etliche Matches völlig random sind oder zumindest dem Leser so erscheinen und darüber hinaus zu vielen Matches noch 2, 3 Skits mitgeliefert werden, offenbar der falsche Weg für ein gelungenes Crossover-Projekt sind. Das weiß man natürlich erst, wenn man es ausprobiert hat, insofern kann man da keinem die Schuld für geben, und das hatte ich auch nicht vor.
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#138

Beitragvon The Band is Back in Town » Mi 21. Jun 2017, 19:39

Danke für dein Feedback, freut mich das noch jemand zu der Show schreibt.

Ich finds auch ein wenig schade, dass es keine anderen Worte mehr dazu gibt, aber man kann ja niemanden zwingen. Alleine wenn schon jemand die Show gelesen freut mich das (war ja schon relativ groß). Für die Mitwirkenden finde ich es auch schade, da sich ja fast alle super ins Zeug gelegt haben für ihre Sachen. Aber ich denke das ist halt bei Events so. Es war halt was, was ich unbedingt noch mal machen wollte und ich hab mir dann ja auch ziemlich viel Zeit gelassen habe (vielleicht bestand deswegen auch kein großes Interesse mehr).

Es gab auch schon einige Leute die fragten, ob es nächstes Jahr eine neue Auflage geben soll. Ich kann bestätigen: Nein wird es nicht. Mir hat es zwar spaß gemacht ein nettes Crossover Event auf die Beine zu stellen und mit den vielen Match möglichkeiten zu spielen, aber noch mal tue ich mir den ganzen Stress (der zum Teil auch meine Schuld war) nicht an.

Zum dem "der Spieler vom Fight Club": Der Spieler hat keinen Acount hier auf dem Board, sondern ist eben GFCW Spieler. Der Kontakt kam durch den Spieler von Dalmi und ich hab mich dann mit Herrn Fight Club über E-mail ausgetauscht und kenne daher nur seinen richtigen Namen. Den wollte ich jetzt aber nicht öffentlich machen. Deswegen halt der Spieler vom Fight Club :D

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#139

Beitragvon Golphin1701 » Mi 21. Jun 2017, 22:02

Ihr habt irgendwie irgendwo alle Recht. Es ist erstmal schön, dass hier überhaupt ein Feedback kommt, denn das haben die werten Schreiberlinge allesamt verdient. Klar, wäre mehr schöner, aber mal ganz ehrlich: damals … als auf diesem Board der Bär noch gebrummt hat, da waren die Feedbacks zu den geschriebenen Events auch verhältnismäßig dürftig. Sowohl angesichts der Anzahl mitmachender Avatare mancher Leute als auch angesichts, dass meist immer dieselben reviewen. Und das meine ich alles andere als negativ, denn das finde ich gut und wichtig.
Genauso wie den Grund warum nämlich die meisten etwas Kreatives zu Papier bringen. Kann jetzt nur für mich sprechen, aber ich hab das immer so verstanden, dass man etwas macht, weil einem am Fertigungszustand und dem eigenen Projekt mehr liegt als an der externen Bauchpinselei. Klar auch, dass man das Reviewen zur Bedingen machen kann – aber mit Gewalt hat sich noch keine Zicke melken lassen.

Wie ich es bereits einmal sagte an dieser Stelle: bin TBIBIT für seine Leistung mehr als dankbar und das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen. Kann verstehen, dass Du sagst „einmal reicht“ – aber die Erfahrung wird jeder machen, der einst etwas Derartiges auf die Beine gestellt hat. (Fragt mal Adam Anderson).

Schön wäre es, wenn irgendwer die Tradition wann auch immer mal weiterführt – genügend Interessenten finden sich wie gesehen immer.

Summa Summarum ist das niedergeschriebene Review in dem Umfang angesichts der Umstände schon als Erfolg zu werten. Gab schon Ligen, da sah es weitaus trostloser aus. Danke dafür. Und … niemand hat hier irgendwem an den Karren gestrullert oder vor den Kopf gestoßen. Nur eines sollte man sich auf die Fahnen schreiben: Fairness und das der Ton die Musik macht.

@ Wolfhart: wie sieht denn ein gescheites Crossover-Projekt aus, wenn nicht ähnlich dem NFWD?
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#140

Beitragvon Wolfhart » Mi 21. Jun 2017, 22:29

Golphin1701 hat geschrieben: @ Wolfhart: wie sieht denn ein gescheites Crossover-Projekt aus, wenn nicht ähnlich dem NFWD?
Naja, zum Beispiel hat CJ kürzlich ein Turnier angekündigt, an dem nicht mehr als 8 Tag Teams teilnehmen und das sich auf ingesamt 4 Shows verteilt. Das klingt für mich nach leicht verdaulichen Happen, in denen quasi eine Vorsetzungsgeschichte erzählt wird.
Das finde ich eigentlich ziemlich vielversprechend.
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